Rathaus-Meldungen
25.11.2019

„Was ich schon immer einmal wissen wollte…“

Kinder aus dem Hort "Hummelnest" zu Besuch beim Bürgermeister


(Foto: Hiller)

(Foto: Hiller)

Alles, was ich schon immer einmal wissen wollte, war ein Plakat betitelt, das die Kinder aus dem evangelischen Kinderhort "Hummelnest" Bürgermeister Benedikt Bisping kürzlich bei einem Besuch im Laufer Rathaus überreichten (Foto).

„Warum gibt es kein Tierheim in Lauf?“, „Sind Sie im Landtag?“ und „Bekommen Sie für Ihre Arbeit als Bürgermeister Geld?“, war dort ebenso zu lesen wie „Haben Sie Kinder?“ oder „Wieso gibt es in unserer Stadt keine Rollschuhbahn?“. Natürlich nutzten die Mädchen und Jungen die Gelegenheit, ihre Fragen und Anliegen auch gleich persönlich vorzutragen – und der Bürgermeister blieb ihnen keine Antwort schuldig.

Ein Kino, das sich einige der Kinder wünschen, habe es früher in Lauf gegeben, wie er erzählte. Nachdem aber mit der Zeit immer weniger Menschen die Vorstellungen besucht hätten, habe der Betreiber das Filmtheater schließen müssen – „doch beim Sommerkino im Industriemuseum, dem Winterkino im Dehnberger Hof Theater und den Open-Air-Filmvorführungen im Freibad kommen die Filmfreunde in der Pegnitzstadt trotzdem auf ihre Kosten.“

Stellung bezog er auch zum Thema Schulbus. Der, so die Meinung der Kinder, fahre nicht oft genug und sei vor allem zu Schulbeginn meistens überfüllt. Tatsächlich, so das Stadtoberhaupt, verfüge man in Lauf über eines der am besten ausgebauten Nahverkehrsnetze in der Region, das stetig ausgebaut werde – alle Wünsche könne man aber leider dennoch nicht erfüllen. Sein Rat: „Wenn Ihr am Morgen einen Bus früher nehmt, ist die Fahrt zur Schule wesentlich entspannter – und vielleicht lässt sich die eine oder andere Strecke ja auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen.“

Und noch einen guten Tipp hatte er für die Kinder: Wendet Euch mit Euren Anregungen und Verbesserungsvorschlägen an die Jugendräte. Sie vertreten Eure Interessen gegenüber dem Stadtrat und haben schon vieles auf den Weg gebracht.

Besonders freute er sich über das Engagement der Kinder, die tags zuvor mit dem Team um Hortleiterin Claudia Gebhard eine Umweltaktion am Bitterbach organisiert hatten. Auf eine Strecke von zwei Kilometern sammelten sie rund 15 Kilogramm Müll ein – „eine tolle Aktion, die hoffentlich viele Nachahmer findet.“




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