Rathaus-Meldungen
07.11.2019

Renaturierung des Maasenbachs ist abgeschlossen

Laufer Artenschutzprojekt: Ökosystem Fließgewässer


Dieter Wölfel vom städtischen Bauamt, Bürgermeister Benedikt Bisping und der freiberufliche Gewässerberater für Kommunen, Gernot Deinzer, machten sich vor Ort ein Bild der Renaturierungsmaßnahmen (von links nach rechts) Foto: Müller

Dieter Wölfel vom städtischen Bauamt, Bürgermeister Benedikt Bisping und der freiberufliche Gewässerberater für Kommunen, Gernot Deinzer, machten sich vor Ort ein Bild der Renaturierungsmaßnahmen (von links nach rechts) Foto: Müller

Für zahlreiche Gewässer dritter Ordnung gibt es in der Stadt Lauf ein Gewässerentwicklungskonzept, das der positiven Entwicklung der Bäche, dem Wohle von Mensch und Natur im Einklang mit Maßnahmen zum vorbeugenden Hochwasserschutz und der Wiederherstellung der biologischen Durchgängigkeit und nachhaltigen Entwicklung von Gewässern dient.

Diese Verpflichtung ergibt sich aus dem Auftrag der Wassergesetze, der Naturschutzgesetze, des Landesentwicklungsprogramms Bayern, der Bayern Agenda sowie der EU Wasserrahmenrichtlinie.

Auch der Maasenbach ist Bestandteil des Gewässerentwicklungskonzeptes. Im Spätsommer wurde er auf den letzten 300 Metern, bevor er in die Pegnitz mündet, renaturiert. „Wir haben auf der anderen Seite der B 14 ein Regenüberlaufbecken, das zur Entlastung des Ortsteils Heuchlings mit eingebunden ist – ein Grund mehr, dem Maasenbach zusätzlichen Raum und eine naturnahe Linienführung mit variierenden Böschungsneigungen und Uferaufweitungen zu geben und ihn gleichzeitig ökologisch aufzuwerten. So können sich auch unterschiedliche Lebensräume für Flora und Fauna entwickeln“, erläuterten Dieter Wölfel vom städtischen Bauamt und der freiberufliche Gewässerberater für Kommunen, Gernot Deinzer, im Gespräch mit Bürgermeister Benedikt Bisping.

„Eine sehr große Bedeutung für den Artenschutz haben auch die alten Kopfweiden entlang des Bachbettes“, so Wölfel. Um zu verhindern, dass die „durchgewachsenen“ Exemplare auseinanderbrechen, waren sie bereits im Januar verjüngt und der übrige Gehölzbestand ausgelichtet worden. Kopfweiden zählen zu den landschaftsprägenden Elementen und sind ein wertvoller Lebensraum. Für weit mehr als 100 Käferarten und zahlreiche höhlenbrütende Vogelarten und Kleinsäuger bieten sie ein ideales Zuhause.



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