Rathaus-Meldungen
22.08.2019

Waldumbau im Stadt- und Spitalstiftungswald

Stadt Lauf reagiert auf den Klimawandel


Beispiel für einen Waldumbau mit Eichensaat (Foto: Forstrevier Ludwigshöhe)

Beispiel für einen Waldumbau mit Eichensaat (Foto: Forstrevier Ludwigshöhe)

Der Klimawandel ist allgegenwärtig. Hohe Temperaturen und lange Trockenzeiten in den Vegetationsperioden der letzten Jahre haben zwischenzeitlich auch in den von Nadelhölzern geprägten Wäldern im Laufer Stadtgebiet ihre Spuren hinterlassen.

Insbesondere an den Südrändern der Wälder sieht man die roten Kronen abgestorbener Fichten und Kiefern in zum Teil erschreckender Dichte, unter der Rinde der betroffenen Bäume finden sich häufig die Borkenkäferarten Buchdrucker und Kupferstecher. Aufgrund fehlender Niederschläge sind zudem in einigen Wäldern Fichten vertrocknet.

Die Klimaerwärmung setzt neben den Fichtenbeständen auch der ansonsten sehr robusten Waldkiefer zu, verschieden Borkenkäferarten, das Triebsterben und die Mistel dezimieren die Bestände.

Unterpflanzung mit standortsangepassten Baumarten

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, müssen die betroffenen Fichten- und Kiefernwälder mit klimatoleranten und standortsangepassten Baumarten unterpflanzt werden – eine Form des Waldumbaus, die nun auch in den nach FSC und PEFC zertifizierten Wäldern der Stadt Lauf und der Glockengießerspitalstiftung forciert werden soll.

Da dies nur auf Basis einer wissenschaftlich fundierten Konzeption geschehen kann, hat die Stadt Lauf die Forstsachverständige Gisela Wenig damit beauftragt die bisherigen Forstbetriebsplanungen und das vorhandene Naturschutzkonzept entsprechend zu überarbeiten. Hier wird neben dem Waldumbau auch die Gestaltung von naturnahen und artenreichen Waldrändern ein wichtiges Thema sein.

 



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