Rathaus-Meldungen
05.03.2019

„Ohne Ihre Solidarität wäre freiwillige Feuerwehrarbeit nicht denkbar“

Stadt Lauf zeichnet Schreinerei Wölfel als feuerwehrfreundlichen Betrieb aus


Neben Bürgermeister Benedikt Bisping beglückwünschten auch der Leiter des städtischen Ordnungsamts, Thomas Wanke, die Stadträte Alexander Horlamus, Frank Keller und Martin Grand sowie Kommandanten aus Lauf und den Ortsteilen die Familie Wölfel zu der Auszeichnung (Foto: Hiller)

Neben Bürgermeister Benedikt Bisping beglückwünschten auch der Leiter des städtischen Ordnungsamts, Thomas Wanke, die Stadträte Alexander Horlamus, Frank Keller und Martin Grand sowie Kommandanten aus Lauf und den Ortsteilen die Familie Wölfel zu der Auszeichnung (Foto: Hiller)

Dass sie nicht nur Spezialisten für Brandbekämpfung sind, haben Feuerwehrleute aus Lauf und den Ortsteilen vor einigen Wochen bei einem Großeinsatz im Berchtesgadener Land, bei dem sie die Einsatzkräfte vor Ort bei der Beseitigung der Schneemassen unterstützten, eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Und auch zu Hause haben sie im Bereich der technischen Hilfeleistung und des Umweltschutzes ein breites Spektrum abzudecken – Einsätze, die nicht nur die aktiven Feuerwehrleute, sondern des Öfteren auch ihre Arbeitgeber fordern.
 
Seit einigen Jahren würdigt die Stadt Lauf deshalb das Engagement ortsansässiger Firmen und Betriebe, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei deren ehrenamtlichen Tätigkeiten im Feuerwehrwesen unterstützen, mit einer Urkunde.

Familienunternehmen in sechster Generation


Nachdem in den vergangenen Jahren die Firma EMUGE und die Schreinerei Oppel geehrt worden waren, fiel auf Vorschlag des Neunhofer Feuerwehrkommandanten Peter Maier mit der Schreinerei Wölfel auch dieses Mal die Wahl auf ein Familienunternehmen.

Die Firma, die 1858 gegründet wurde, ist mittlerweile in sechster Generation im Familienbesitz. Früher noch in der Ortsmitte angesiedelt, hat das Unternehmen, zu dem eine Schreinerei, ein Küchenstudio und eine Kochwerkstatt gehören, seit 1986 seinen Sitz am Ortsrand Neunhofs. Zu dieser Zeit kam mit dem Sparte Metallbau noch ein weiterer Tätigkeitsbereich hinzu. So gestaltet man bei der Wölfel GmbH seit nunmehr 30 Jahren auch Aufzugskabinen und erstellt Gesamtkonzepte für Kabinenauskleidungen und Umfassungszargen, wie Seniorchef Erwin Wölfel bei einem Rundgang durch das Firmengebäude erläuterte.

Enge Verbindung zur örtlichen Feuerwehr


Seit jeher habe der Betrieb eine enge Verbindung zur örtlichen Feuerwehr gehabt, so der Neunhofer Kommandant Peter Maier: „Ob Personal oder Material – wenn wir etwas brauchen, können wir auf die Familie Wölfel zählen!“ Und umgekehrt: Im vergangenen Herbst waren die Freiwillige Feuerwehr Neunhof und der Ortsverband Lauf des Technischen Hilfswerks Nürnberger Land mit schwerem Gerät im Einsatz, um das Dach der Schreinerei, das bei einem Sturm stark beschädigt worden war, zu sichern.

„Hinter den Kameradinnen und Kameraden unserer Wehren, die im Ernstfall zu jeder Tages- und Nachtzeit ausrücken, stehen zahlreiche Arbeitgeber wie die Familie Wölfel, die die Ehrenamtlichen für ihre Einsätze freistellen und dafür Störungen im Betriebsablauf in Kauf nehmen“, betonte Bürgermeister Benedikt Bisping. „Ohne Ihre Solidarität wäre freiwillige Feuerwehrarbeit nicht denkbar.“

Bekenntnis zum Ehrenamt

Neben Juniorchef Martin Wölfel und seinem jüngeren Bruder Marco, die bei der Freiwilligen Feuerwehr Neunhof Dienst tun, sind vier weitere Mitarbeiter des Unternehmens bei Wehren in Oedenberg, Dormitz, Fronhof und Heroldsberg aktiv; darüber hinaus gibt es in der Belegschaft zwei ehrenamtliche Rettungssanitäter.
Und gerade Handwerker wie sie seien bei den Wehren und Rettungsdiensten sehr gefragt, wie der Laufer Feuerwehrkommandant Oliver Heinecke hervorhob. Ebenso wie der Bürgermeister bedankte er sich herzlich bei den Aktiven und den Arbeitgebern, die sie bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit unterstützen, für ihre Verantwortungsbereitschaft.



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