Rathaus-Meldungen
05.11.2018

Bekanntmachung: Satzungsbeschluss für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 107

Stadt Lauf a.d.Pegnitz „Gewerbegebiet Dehnberg West“


Die Stadt Lauf a.d.Pegnitz hat mit Beschluss vom 18.09.2018 den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 107 „Gewerbegebiet Dehnberg West“, bestehend aus dem vom Planungsbüro TEAM 4, Bauernschmitt – Ender - Wehner, Nürnberg erstellten Planblatt vom 18.09.2018 mit Begründung sowie dem Vorhaben- und Erschließungsplan als Satzung beschlossen. Dieser Beschluss wird hiermit gemäß § 10 Abs. 3 des Baugesetzbuchs (BauGB) ortsüblich bekannt gemacht. Mit dieser Bekanntmachung, also am 05.11.2018, tritt der Bebauungsplan in Kraft.

Jedermann kann den Bebauungsplan mit der Begründung sowie der zusammenfassenden Erklärung über die Art und Weise, wie die Umweltbelange und die Ergebnisse der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung in dem Bebauungsplan berücksichtigt wurden, und aus welchen Gründen der Plan nach Abwägung mit den geprüften, in Betracht kommenden anderweitigen Planungsmöglichkeiten gewählt wurde, im Rathaus der Stadt Lauf a.d.Pegnitz, Urlasstraße 22, Zimmer-Nr. 208, während der allgemeinen Dienststunden (Montag bis Mittwoch von 8.00 bis 12.30 Uhr, Montag und Dienstag 14.00 bis 16.00 Uhr, Donnerstag von 8.00 bis 12.30 Uhr und 14.00 bis 18.00 Uhr und Freitag von 8.00 bis 12.30 Uhr) einsehen und über deren Inhalt Auskunft verlangen.

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.

Unbeachtlich werden demnach

  • eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtlichte Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
  • eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und
  • nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,

wenn sie nicht innerhalb von einem Jahr seit Bekanntmachung des Bebauungsplans schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen.

Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.

Lauf a.d.Pegnitz, 02.11.2018
Stadt Lauf a.d.Pegnitz

Benedikt Bisping
Erster Bürgermeister



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