Rathaus-Meldungen
26.10.2018

Beschluss des Stadtrats: Lauf will Fair Trade Stadt werden

Pegnitzstadt engagiert sich für sozialen und nachhaltigen Handel unter gerechten Bedingungen


Gemeinsam mit Laufer Kirchenvertretern, Sozialverbänden und der Werbegemeinschaft Lauf überreichte der 1. Vorsitzende des Eine-Welt-Ladens Lauf, Dr. Heinrich Schächtele, Bürgermeister Benedikt Bisping den Antrag zur Bewerbung um den Titel Fair Trade Stadt.

Gemeinsam mit Laufer Kirchenvertretern, Sozialverbänden und der Werbegemeinschaft Lauf überreichte der 1. Vorsitzende des Eine-Welt-Ladens Lauf, Dr. Heinrich Schächtele, Bürgermeister Benedikt Bisping den Antrag zur Bewerbung um den Titel Fair Trade Stadt. (Foto: Hiller)

Lauf macht sich auf den Weg zur „Fair Trade Stadt“ und fördert damit den sozialen und nachhaltigen Handel. Auf Antrag des Eine Welt Ladens Lauf e.V., der von Laufer Kirchenvertretern, Sozialverbänden und der Werbegemeinschaft unterstützt wird, hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung nun einen entsprechenden Beschluss gefasst und wird die Bewerbung zur obligatorischen Zertifizierung einreichen.

Im Sommer hatte das Bündnis Bürgermeister Benedikt Bisping den Antrag übereicht, nachdem die Bedingungen zur Anerkennung in Lauf erfüllt seien, wie es in der Begründung hieß. Das Stadtoberhaupt sagte seinerzeit seine Hilfe zu und bezeichnete den Beitritt als wichtigen Baustein für eine soziale und ökologische Stadtentwicklung: „Nur wenn es der Welt gut gehe, geht es auch uns gut“.

Und eine breite Mehrheit im Stadtrat unterstützt den Fair Trade-Gedanken. Gemeinsam mit dem Handel und den Ehrenamtlichen der sozialen Einrichtungen in Lauf möchte man einen Beitrag dazu leisten, dass gerechte und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen weltweit gefördert werden. Gerade im Rahmen der Aktivitäten als Città del Bio gebe es hier lokal und weltweit zahlreiche Chancen und Marktmöglichkeiten.
„Jeder kann mitmachen“, so der Bürgermeister; schließlich hätten neben „fairen Kaffee“ auch viele andere zertifizierte faire Bio-Produkte im Laufer Handel, der Gastronomie und auch in städtischen Einrichtungen Einzug gehalten. Das gelte es nun weiter auszubauen und die Bürgerinnen und Bürger für die Idee zu gewinnen, für die man insbesondere bei Schülerinnen und Schülern werben wolle.

Auch Landrat Armin Kroder und die Metropolregion Nürnberg hatten im Vorfeld dazu aufgerufen, die Fair Trade Stadt-Initiativen zu unterstützen.



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