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24.08.2022

Alles auf Grün im Industriemuseum!

Ab dem 11. September laden neun neue Mitmachbereiche die ganze Familie zum Experimentieren, Entdecken und Spielen ein


Die Mitmachstationen im Industriemuseum laden zum Experimentieren, Entdecken und Spielen ein (Foto: Industriemuseum Lauf)

Die Mitmachstationen im Industriemuseum laden zum Experimentieren, Entdecken und Spielen ein (Foto: Industriemuseum Lauf)

Das Industriemuseum ist vollgepackt mit historischer Technik, die sich heute nicht mehr jedem sofort erschließt. Die Hands On-Stationen schlagen eine Brücke zwischen Mensch und Maschine und machen die Mechaniken und Arbeitsprinzipien durch Experiment und Spiel im wahrsten Sinne des Wortes (be)greifbar.

Wie in der Maschinenhalle der ehemaligen Fabrik Ventilfabrik Dietz&Pfriem der Stahl seinerzeit ganz ohne Computertechnik bearbeitet wurde und wie es heute funktioniert, kann man an zwei neuen Drehbank-Exponaten nachvollziehen und wird erkennen, dass sich am Grundprinzip der Herstellung bis heute wenig geändert hat. Beim „Ventilrätsel“ kann im Anschluss versucht werden, die Ventilkegel den richtigen Fahrzeugen zuzuordnen.

Blick in die Zukunft

Im Bereich „Materialverarbeitung und Werkstoffe“ können mit einem Mikroskop verschiedene bearbeitete und unbearbeitete Materialien verglichen werden. In einem virtuellen Glühofen wird Stahl gehärtet und an einer simulierten Produktionsstraße ist der Werdegang eines Produkts aus technischer Keramik nachzuempfinden. Außerdem werden einige Werkstoffe der Zukunft vorgestellt – und das müssen nicht immer synthetische High Tech-Erfindungen sein. So ist zum Beispiel das gute alte Stück Holz noch lange nicht aus dem Rennen. Es gibt also viel zu lernen und entdecken ab dem 11. September!

Die von der in Lauf ansässigen Merkl Modellbau GmbH hergestellten Mitmach-Stationen wären ohne Fördermittel nicht realisierbar gewesen. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums geben den Löwenanteil. Außerdem beteiligen sich an diesem großen Projekt noch die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, der Landkreis Nürnberger Land, der Bezirk Mittelfranken, die Sparkasse Nürnberg und selbstverständlich die Stadt Lauf als Träger des Industriemuseums. Einige der Mitmachstationen entstanden in Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben und Institutionen wie den Firmen Emuge, CeramTec, dem Zentrum für Werkstoffanalytik in Lauf oder der Technischen Hochschule Georg Simon Ohm Nürnberg.

Kaffee und Kuchen bei „Tante Emma“

Tine Platt freut sich, abermals unter dem Label „Tastiness“ vom Tante Emma-Laden des Museums aus die Besucherinnen und Besucher mit Kaffee, Kuchen und Prosecco zu versorgen. Da dieses Konzept zunehmend auf Zuspruch stößt, ist geplant, von nun an einen wiederkehrenden Café-Betrieb an der Sichartstraße zu etablieren.

Zur Eröffnung am 11. September ist der Eintritt frei!



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