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21.07.2021

Schneller mit dem Rad von Lauf nach Nürnberg

Vorplanungen für eine modernere und sicherere Radwegegestaltung unterzeichnet


Thomas Lang, Bürgermeister von Lauf, Johannes Ballas, Bürgermeister von Rückersdorf, Frank Jülich, Leiter des Verkehrsplanungsamtes der Stadt Nürnberg, Landrat Armin Kroder, Thomas Wittmann, Bürgermeister von Schwaig (v. l. n. r.:) und Andreas Eisgruber, Leiter des Staatlichen Bauamtes Nürnberg (nicht im Bild) trafen sich zur Unterzeichnung im Landratsamt des Nürnberger Landes (Foto: Iris Bitzigeio / Landkreis Nürnberger Land)

Thomas Lang, Bürgermeister von Lauf, Johannes Ballas, Bürgermeister von Rückersdorf, Frank Jülich, Leiter des Verkehrsplanungsamtes der Stadt Nürnberg, Landrat Armin Kroder, Thomas Wittmann, Bürgermeister von Schwaig (v. l. n. r.:) und Andreas Eisgruber, Leiter des Staatlichen Bauamtes Nürnberg (nicht im Bild) trafen sich zur Unterzeichnung im Landratsamt des Nürnberger Landes (Foto: Iris Bitzigeio / Landkreis Nürnberger Land)

Auf der Bundesstraße B 14, der meistgenutzten Pendlerstrecke zwischen Lauf und Nürnberg, ist inzwischen viel Radverkehr unterwegs. Damit Räder und Autos sich nicht in die Quere kommen, ist eine modernere und sicherere Radwegegestaltung notwendig. Nürnberg, die Kommunen Lauf, Rückersdorf, Schwaig sowie das Staatliche Bauamt und der Landkreis Nürnberger Land als Koordinator haben nun eine Vereinbarung über die gemeinschaftliche Vorplanung unterzeichnet.

Zur Unterzeichnung kamen Frank Jülich, Leiter des Verkehrsplanungsamtes der Stadt Nürnberg, die Bürgermeister Thomas Wittmann aus Schwaig, Johannes Ballas aus Rückersdorf und Thomas Lang aus Lauf, Andreas Eisgruber, Leiter des Staatlichen Bauamtes Nürnberg, und Landrat Armin Kroder im Landratsamt in Lauf zusammen. Kroder begrüßt diesen weiteren Schritt zur Verbesserung der Gegebenheiten für Radfahrerinnen und Radfahrer. „Je besser die Routen ausgebaut sind, desto höher ist die Motivation, mal vom Auto aufs Rad umzusteigen, sei es für den Weg zur Arbeit oder den Sonntagsausflug. Jedes Auto, das deswegen stehen bleibt, ist ein Gewinn“, sagt der Landrat.

„Die jetzt geschlossene Vereinbarung ist ein weiterer Schritt, um den Radverkehr im Zentrum der Metropolregion voranzubringen“, sagt Andreas Eisgruber vom Staatlichen Bauamt. „Der Landkreis Nürnberger Land, das Staatliche Bauamt Nürnberg und die beteiligten Kommunen werden ausloten, ob und wenn ja, wie die bestehende Radverbindung zwischen Nürnberg und Lauf zu einer Radschnellverbindung ausgebaut werden kann. Unabhängig davon soll innerorts weiterhin die Verkehrssicherheit und -qualität für Radfahrende – vor allem an den bereits heute bekannten Konfliktpunkten – verbessert werden.“

Die Gespräche hierüber begannen im Jahr 2019, der Impuls dazu kam aus einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2017. Nach anfänglicher Skepsis in verschiedenen Gemeinden gegenüber dem Projekt sind inzwischen alle Beteiligten, Gemeinden, Stadt und Landkreis, von den Vorteilen überzeugt, die eine Neugestaltung der Radstrecke haben wird: mehr Sicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer, überschaubarere Verkehrssituationen für Autos und Fußgängerinnen und Fußgänger und eine Entschärfung von Unfallschwerpunkten. „Je mehr Menschen dann statt des Autos das Rad für die Bewältigung der Strecke wählen, desto besser für alle, denn Räder sind umweltfreundlich, leise und sehr gesund für die, die sie benutzen“, so die Überzeugung der Unterzeichner.

Der nächste Schritt ist nun, gemeinsam mit Planungsbüros, Fachleuten und den beteiligten Verwaltungen Ideen für die Umsetzung vor Ort zu entwickeln. Radschnellverbindung im eigentlichen Sinn benennt einen vier Meter breiten Radweg, der baulich vom Fußweg getrennt ist, der wiederum idealerweise zweieinhalb Meter breit ist. Dies ist innerhalb der meisten Ortschaften nicht machbar, und auch außerhalb nicht überall. Aber die Untersuchungen und Planungen sollen aufzeigen, wie nah man auf der Strecke Nürnberg-Lauf an diese Zielvorstellung herankommen kann. Auch Fahrradstraßen oder selbständig geführte Radrouten abseits der Bundesstraße sind denkbar.

(Quelle/Auszug: Stadt Nürnberg, Amt für Kommunikation und Stadtmarketing)



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