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14.01.2021

„Mitmachen im Industriemuseum“

Neues Projekt wird mit 140.000 Euro aus dem Förderprogramm LEADER unterstützt


Alena Endres, LEADER-Koordinatorin im Nürnberger Land, Dr. Christiane Müller, Landrat Armin Kroder , Bürgermeister Thomas Lang und Bernd Hölzel, Leiter der Abteilung Kreisentwicklung im Landratsamt (von links nach rechts) freuen sich über die Mittel aus dem Förderprogramm LEADER für das Projekt „Mitmachen im Industriemuseum“. (Foto: Matthias Neubing)

Alena Endres, LEADER-Koordinatorin im Nürnberger Land, Dr. Christiane Müller, Landrat Armin Kroder , Bürgermeister Thomas Lang und Bernd Hölzel, Leiter der Abteilung Kreisentwicklung im Landratsamt (von links nach rechts) freuen sich über die Mittel aus dem Förderprogramm LEADER für das Projekt „Mitmachen im Industriemuseum“. (Foto: Matthias Neubing)

Das Industriemuseum Lauf hat grünes Licht des Förderprogramms LEADER und damit auch einen finanziellen Zuschuss für sein Projekt „Mitmachen im Industriemuseum“ erhalten.

„Jetzt können wir loslegen, auch wenn wir die geplante Eröffnung in das Frühjahr 2022 verschieben müssen“, so Museumsleiterin Dr. Christiane Müller. Bei dem Projekt geht es darum, in den historischen Gebäuden des Museums Mitmach- und Experimentier-Stationen einzurichten, um die historische Technik besser verständlich zu machen und gleichzeitig eine Brücke zu Zukunftstechnologien zu schlagen.

Anfassen und Experimentieren


Anfassen und Experimentieren – das wird so richtig wohl frühestens 2022 wieder möglich sein. Dann jedoch sollen die Mitmachbereiche zu Themen wie Elektrizität, Dampfkraft oder Werkstoffen in zwei Abschnitten eröffnet werden und Besucherinnen und Besuchern sowie Schulklassen zur Verfügung stehen.

Bürgermeister Thomas Lang hat das Projekt bereits vor seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr begleitet. Als ehemaliger Mathematiklehrer weiß er: „Der Lerneffekt ist einfach größer, wenn man Dinge selbst ausprobieren kann.“

Im Mai hatte das Industriemuseum nach zweijähriger Vorarbeit einen Antrag auf LEADER-Fördermittel an das dafür zuständige Amt für Landwirtschaft in Uffenheim gestellt. LEADER ist eine Abkürzung für „Liaison entre les actions de développement de l'économie rurale“ und bedeutet auf Deutsch: Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft.

Projektkosten von rund 250.000 Euro

Seit 24. November liegt nun der endgültige Bescheid des EU-Förderprogramms vor, mit dem ein Großteil der Projektkosten von rund 250.000 Euro finanziert werden kann. „Der Zuschuss kommt zum richtigen Zeitpunkt. Ein Lichtblick mitten in der Corona-Krise, der Lust macht auf die Zeit danach“, sind sich der Bürgermeister und Dr. Müller einig.

Eine frohe Botschaft auch für die gebürtige Lauferin und Europaabgeordnete Marlene Mortler: „Das städtische Industriemuseum hat ein einzigartiges Mitmach-Projekt entwickelt. Durch interaktive Angebote im Museum werden die Besucher zum Experimentieren und Ausprobieren eingeladen.“

Landrat Armin Kroder, der sich ebenso mit den Laufern über den LEADER-Zuschuss von 140.000 Euro freut, lobt das Projekt:„Das ist ein weiterer wichtiger Baustein für die Bildungsregion Nürnberger Land“.

Zusammenarbeit mit Industrie und Forschungseinrichtungen


Der Landrat gehört zu den Befürwortern der ersten Stunde und hat das Museum unter anderem bei der „Partnersuche“ unterstützt. Viele Ideen zu den geplanten Stationen sind in Zusammenarbeit mit lokalen Industriebetrieben und Forschungseinrichtungen, wie dem Zentrum für Werkstoffanalytik Lauf, CeramTec oder Emuge, entstanden.

„Ideal wäre es, wenn wir über das Projekt auch junge Menschen für Berufe in den Bereichen Technik und Informatik begeistern könnten. Fachkräfte sind hier immer gefragt und die Bedingungen für sie im Landkreis sind gut“, so Kroder. Weitere Unterstützung kommt deshalb von der Bildungsregion Nürnberger Land sowie vom Bezirk Mittelfranken, der Sparkasse Nürnberg und dem Förderverein des Industriemuseums.



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