Auf dem Laufenden
19.03.2020

Eheschließungen und Trauerfeiern sind derzeit nur in begrenztem Rahmen möglich

Eine Information des Standesamts


Wie vom Bayerischen Staatsministerium verfügt, gilt anlässlich der
Corona-Pandemie seit dem 16. März ein Veranstaltungs- und Versammlungsverbot.

Auch die Behörden versuchen, den Bürgerkontakt weitestgehend zu reduzieren.

Standesamtliche Amtshandlungen, die zwingend einen persönlichen Bürgerkontakt erfordern, da beispielsweise Erklärungen öffentlich zu beurkunden oder zu beglaubigen sind, werden unter Berücksichtigung der Belange des Infektionsschutzes allerdings durchgeführt.


So sind standesamtliche Eheschließungen unter folgenden Voraussetzungen möglich:


  • Neben dem Standesbeamten und den Eheleuten können nur die Trauzeugen und gegebenenfalls ein Dolmetscher an der Trauzeremonie teilnehmen, weitere Gäste sind nicht zugelassen.

  • Die anwesenden Personen haben einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einzuhalten und auf die geltenden Hygienevorschriften zu achten.

  • Derzeit werden nur Trauungen vorgenommen, wenn mindestens einer der Ehepartner seinen Hauptwohnsitz in Lauf hat.


Bei einer Verschiebung des Trautermins muss die Eheschließung zu gegebener Zeit erneut angemeldet werden, die früheren Anmeldeunterlagen werden hierbei soweit als möglich wieder herangezogen.

Grundsätzlich bittet die Stadtverwaltung alle Bürgerinnen und Bürger, nur in wirklich wichtigen und dringenden Behördenangelegenheiten persönlichen Kontakt zu der Belegschaft aufzunehmen und ansonsten die Online-Formulare unter www.lauf.de zu nutzen.

Persönliche Termine sind lediglich nach vorheriger Anmeldung im zuständigen Fachbereich möglich.
Ihr Kontakt zum Standesamt: 09123 / 184 136, E-Mail: standesamt(at)lauf.de.


Trauerfeiern und Friedhofsbesuche:

Die städtischen Friedhöfe sind nach wie vor geöffnet. Die Bürgerinnen und Bürger werden aber gebeten, ihre Besuche und die Grabpflege auf ein Minimum zu beschränken.

Trauerfeiern finden nur im engsten Kreis vor der Aussegnungshalle oder – auf Wunsch – direkt am Grab statt; Gesangbücher werden nicht ausgegeben.

Weiterhin ist zu beachten:

  • eine Bekanntgabe des Bestattungstermins in der Presse oder in sonstiger Weise hat zu unterbleiben
  • die Teilnahme von Personen mit Fieber oder Symptomen einer Atemwegsinfektion ist nicht zulässig
  • auf Erdwurf und Weihwassergaben am offenen Grab sowie am aufgebahrten Sarg ist zu verzichten
  • offene Aufbahrungen sind nicht zulässig

Urnenbeisetzungen werden, sofern möglich, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.





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