Auf dem Laufenden
19.09.2018

Joachim Herrmann beim feierlichen Spatenstich zum Neubau des Radweges zwischen Neunhof und Eschenau

„Die Verkehrssicherheit wird wesentlich verbessert“


Spatenstich für den neuen Geh- und Radweg zwischen Neunhof und Eschenau

Packten beim Spatenstich kräftig mit an (v.l.n.r): Bernhard Hammerlindl (Stadt Lauf), Petra Kohlmann (Markt Eckental), Benedikt Bisping (Erster Bürgermeister Stadt Lauf), Ilse Dölle (Erste Bürgermeisterin Markt Eckental), Andreas Eisgruber (Staatliches Bauamt Nürnberg), Joachim Herrmann (Staatsminister des Innern und für Integration), Martin Ganserer (MdL), Harald Meyer (Meyer & Schmidt Ingenieurgesellschaft), Michael Russ (Rädlinger Bauunternehmen GmbH), Armin Kroder (Landrat Nürnberger Land), Ludwig Strauß (th-asphalt GmbH), Alexander Tritthart (Landrat Kreis Erlangen-Höchstadt) Foto: Stadt Lauf, Müller

Die Bauarbeiten für den 2,7 Kilometer langen Radweg zwischen Neunhof und Eschenau an der Staatsstraße 2240 können beginnen. Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern und für Integration, setzte zusammen mit den Landräten Alexander Tritthart und Armin Kroder sowie Eckentals Bürgermeisterin Ilse Dölle, Laufs Stadtoberhaupt Benedikt Bisping und vielen Ehrengästen symbolisch den ersten Spatenstich.

„Die Stadt Lauf und der Markt Eckental haben es ermöglicht, dass bald eine weitere Lücke im Radwegenetz der Vergangenheit angehört. Die Verkehrssicherheit wird auf der wichtigsten direkten Straßenverbindung zwischen den beiden Landkreisen Erlangen-Höchstadt und Nürnberger Land wesentlich verbessert", so Herrmann. Mit einem Abschluss der gesamten Baumaßnahme, die rund 2,5 Millionen Euro kostet, wird im Frühjahr 2019 gerechnet.

Sicherheit für Radler


 „Lange haben wir uns dafür eingesetzt – und heute ist es endlich so weit: Die Bauarbeiten für den neuen Geh- und Radweg können beginnen. Ich freue mich sehr, dass die Radler bald auch auf dem noch fehlenden Teilstück von 2,7 Kilometern nicht mehr auf der vielbefahrenen Staatsstraße unterwegs sein müssen, sondern die Strecke ebenso wie die Fußgänger gefahrlos auf ihrem eigenen Weg zurücklegen können – ein Weg, der eine neue, wichtige Nord-Süd-Verbindung in Franken ist und der nach seiner Fertigstellung hoffentlich nicht nur von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern, Schülern und Berufspendlern, sondern auch von Ausflüglern aus der Region oft und gerne genutzt werden wird,“ sagte Benedikt Bisping, Erster Bürgermeister der Stadt Lauf, vor Vertretern von Regierung und Landtag, Behörden und Kommunen, Fraktionen und beteiligten Firmen.

Gelungene interkommunale Zusammenarbeit


„Gut vorbedacht – schon halb gemacht.“ Mit diesem Sprichwort eröffnete Eckentals Erste Bürgermeisterin Ilse Dölle ihre Rede, in der sie die neue Radwegverbindung als ein mustergültiges Beispiel für eine gelungene interkommunale Zusammenarbeit bezeichnete. „Es ist eine zentrale Aufgabe einer nachhaltigen, auf die Zukunft ausgerichteten Verkehrsplanung, neben dem Ausbau der innerörtlichen Radwege auch sichere Verkehrsverbindungen zu den Nachbarstädten und -gemeinden zu schaffen. Und dabei nicht nur – wie in den vergangenen Jahrzehnten – den motorisierten Verkehr zu fördern, sondern auch den Radverkehr.“

Ein herzliches Dankeschön richtete sie, auch im Namen ihres Amtskollegen, an die Regierung von Mittelfranken, die finanzielle Zuwendungen aus dem sogenannten Sonderbaulastprogramm gewährt; die Anrainer, die die notwendigen Grundstücke verkauft haben und die Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter um den federführenden stellvertretenden Bauamtsamtsleiter im Laufer Rathaus, Bernhard Hammerlindl, die das Vorhaben zusammen mit den Planern und ausführenden Firmen realisieren.

„Sonderbaulastprogramm Staatsstraßen ein voller Erfolg“

Anschließend gehörte das Rednerpult Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann, der das Schlagwort „Sonderbaulastprogramm“ gerne aufgriff. „Das Sonderbaulastprogramm Staatsstraßen ist ein voller Erfolg: Damit können Gemeinden seit 1999 ihnen wichtige Ortsumfahrungen, deren Finanzierung durch den Freistaat Bayern nicht zeitnah möglich ist, auf eigene Rechnung aber mit kräftiger Förderung des Freistaats übernehmen. 2009 wurde das Programm unter anderem auf Radwege an Staatsstraßen erweitert und stößt auf eine rege Nachfrage der Kommunen.“

Laut Herrmann ist vorgesehen, dass die Baumaßnahme noch dieses Jahr weitgehend fertig gestellt wird. Restarbeiten sollen bis Ende März 2019 abgeschlossen sein. „Ich wünsche mir, dass der Bau des Geh- und Radweges entsprechend zügig umgesetzt werden kann, damit dieser dann im kommenden Jahr bereits zum Start in die Radl-Saison allen Verkehrsteilnehmern, besonders aber den Radfahrern, eine gute und sichere Fahrt ermöglicht.“

Gut ausgebaute Wege machen Radfahren attraktiver

„Wir wollen den Radverkehr – landkreisübergreifend – weiter voranbringen“. Mit dieser Aussage bezogen Alexander Tritthart, Landrat des Kreises Erlangen-Höchstadt und Armin Kroder, Landrat des Landkreises Nürnberger Land, in ihren Grußworten klare Position. Der Bau von Radwegen trage zu einer erheblichen Verbesserung der Verkehrssicherheit bei und solle noch mehr Bürgerinnen und Bürger zum Umstieg auf das Rad motivieren.

Eine Idee, wie die Einweihung des Radwegs im Frühjahr vonstattengehen könnte, gab es Ende der Veranstaltung auch schon: Man wolle gemeinsam auf einem Tandem ein Teilstück der Strecke zurücklegen, plauderten Ilse Dölle und Benedikt Bisping aus.



(Fotos: Stadt Lauf, Müller)



< Vorheriger Artikel

« zurück
Anzeigen

Ihre Anzeige auf lauf.de?
Kontakt



Herausgeber und verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist die Stadt Lauf a.d. Pegnitz