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30.05.2018

„In Lauf tut sich was“

In der Pegnitzstadt wird investiert und gebaut


Pressespaziergang "In Lauf tut sich was"

Andreas Baum, Stefan Heinlein und Dr. Michael Kläver informierten Monika Lorenz, Bürgermeister Benedikt Bisping und Annette Nürnberger (von links nach rechts) über den Stand der Bauarbeiten in der Saarstraße (Foto: Hiller)

Pressespaziergang "In Lauf tut sich was"

Martina Dotzler (Mitte) zeigte Bürgermeister Benedikt Bisping und Monika Lorenz die Fortschritte auf der Bunnenhof-Baustelle (Foto: Hiller)

Pressespaziergang "In Lauf tut sich was"

Plan: © BAUHAUS. Liebe und Partner

Unter dem Motto „In Lauf tut sich was“ luden Bürgermeister Benedikt Bisping, die Leiterin des städtischen Bauamts, Annette Nürnberger, und Monika Lorenz aus dem Fachgebiet Stadtplanung kürzlich zu einem Pressespaziergang durch die Pegnitzstadt ein.

Büro- und Dienstleistungsgebäude in der Saarstraße

Start war in der Saarstraße, in der die Sparkasse Nürnberg neben ihrer Laufer Geschäftsstelle derzeit ein dreigeschossiges Gebäude mit Tiefgarage errichtet. Auf insgesamt 3250 Quadratmetern entstehen hier Büroeinheiten, die das Kreditinstitut vermieten wird.

Verschiedene Branchen unter einem Dach


Man wolle ein Kompetenzzentrum schaffen, in dem verschiedene Branchen unter einem Dach zusammengefasst seien, erläuterte Dr. Michael Kläver, Kommunikationschef und stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Nürnberg, der gemeinsam mit dem Projektleiter Neubau, Stefan Heinlein, und Andreas Baum vom Architekturbüro Baum-Kappler auf die Baustelle gekommen war.

Zertifizierung des Gebäudes durch die DGNB


Bis dato liege man gut im Zeitplan, wie Andreas Baum berichtete: „Die Rohbau- und Dacharbeiten sind in Kürze abgeschlossen, die Nachfolgegewerke werden bereits koordiniert.“ Zudem stehe unter anderem die Zertifizierung des Gebäudes durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen an. Rund 5,5 Millionen investiert die Sparkasse in das Neubauprojekt – ein beeindruckendes Stadtortbekenntnis für die Stadt Lauf, für das sich der Bürgermeister herzlich bedankte.

Wohnen und arbeiten im Baudenkmal Brunnenhof

Ein „beispielhaftes Vorzeigeprojekt und wichtiger Beitrag zum Laufer Wohnraumprogramm“ – so das Stadtoberhaupt – nimmt an der Kreuzung Briver Allee / Hersbrucker Straße mehr und mehr Gestalt an. Seit Anfang 2016 lässt Bauherrin Martina Dotzler mit Unterstützung ihrer Familie hier zwei Wohngebäude und die Scheune des denkmalgeschützten Brunnenhofs aus dem 16. Jahrhundert energetisch sanieren. Die Arbeiten an den Fassaden sind bereits abgeschlossen und das linke, schmälere Haus konnte zwischenzeitlich bezogen werden; der Innenausbau des rechten Gebäudes ist noch in vollem Gange. 

Gesamtwohnfläche von 304 Quadratmetern

Insgesamt fünf Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von 304 Quadratmetern entstehen auf dem Anwesen, dazu kommt ein Gesundheitszentrum für Logopädie und Kunsttherapie, in dem Martina Dotzler auch Yoga- oder Tanzkurse anbieten möchte.

Wie Monika Lorenz ausführt, seien Sanierungsmaßnahmen in dieser Größenordnung ganz und gar nicht alltäglich, weshalb die Arbeiten am Brunnenhof mit 220 000 Euro aus Mitteln der Städtebauförderung unterstützt würden. Die Stadt Lauf übernehme auf einstimmigen Beschluss des Stadtrats einen Betrag von 88 000 Euro, dazu gebe es weitere Zuschüsse vom Landesamt für Denkmalpflege.

Neubauprojekt auf dem ehemaligen Stettner-Areal

Derzeit noch in Planung ist ein Neubauprojekt in der Hersbrucker Straße. Auf dem ehemaligen Stettner-Areal soll eine Wohnanlage mit Tiefgarage entstehen. Bauherr ist die Firma BAUHAUS. Liebe und Partner, dessen Geschäftsführer Ulrich Liebe gemeinsam mit dem Architekten Gerhard Wirth vor Ort sein Bebauungskonzept für das lange Zeit brachgelegene Grundstück vorstellte.

37 Wohneinheiten mit einer Wohnfläche von rund 2500 Quadratmetern sind geplant – ein Mix aus Ein-, Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen, mit denen man den unterschiedlichen Bedürfnissen der künftigen Mieter Rechnung tragen wolle, so Liebe, dessen Unternehmen 13 Millionen Euro in das Bauvorhaben investiert.

13 Millionen-Euro-Projekt

Wie Gerhard Wirth erläutert, sei das L-förmige Wohngebäude, vor dem Privatgärten für die Erdgeschosswohnungen und eine große Grünfläche mit Kinderspielplatz angelegt werden sollen, so geplant, dass es allen Ansprüchen an eine moderne Architektur gerecht werde, sich gleichzeitig aber gut ins Stadtbild einfügen werde. Das freut nicht nur Bauamtschefin Annette Nürnberger, die den außergewöhnlichen Gestaltungswillen des Unternehmens hervorhob.

„Wenn die Fläche knapper wird, werden die Aufgaben komplexer“, stellte Bürgermeister Benedikt Bisping auch im Hinblick auf die Vorgeschichte des Projekts fest. Schon mehrfach habe es Investoren für das Areal gegeben, doch erst die Firma BAUHAUS. Liebe und Partner sei bei den Grundstücksverhandlungen, bei denen es galt, die Interessen mehrerer Eigentümer unter einen Hut zu bringen, erfolgreich gewesen.



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