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06.02.2020

Spatenstich für den neuen Bauhof

„Meilenstein in der Stadtentwicklung“


Der erste Spatenstich wurde gesetzt. Nun kann mit dem Bau des neuen Laufer Bauhofs begonnen werden (Foto: Fischer)

Der erste Spatenstich wurde gesetzt. Nun kann mit dem Bau des neuen Laufer Bauhofs begonnen werden (Foto: Fischer)

Foto: Müller

Foto: Müller

Foto: Müller

Foto: Müller

Jetzt geht´s los: Mit dem symbolischen ersten Spatenstich wurde offiziell mit dem Neubau des Laufer Bauhofs begonnen. Die Fertigstellung ist für Mitte 2022 geplant. 8,95 Millionen Euro sind für das Großprojekt veranschlagt.

„Modern und ökologisch – ein Vorzeigeobjekt“

Auf dem 15.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Straße nach Schönberg, gegenüber der Abzweigung ins Industriegebiet, sollen die neuen Bauhof-Gebäude entstehen und alle bisher aufs Stadtgebiet verteilte Standorte zentralisieren. „Dieses Projekt ist ein Meilenstein in der Laufer Stadtentwicklung, für den wir lange gearbeitet haben“, so Bürgermeister Benedikt Bisping. Durch die Verlagerung des Bauhofes wird ein wichtiges Innenstadtareal mit Öffnung zur Pegnitz für neue Wohnungen frei (wie im Mitteilungsblatt 04/2018 berichtet)

 „Wir machen das hier für unser Bauhofteam, das 24 Stunden an 365 Tagen in Bereitschaft und im Einsatz ist“, erklärte das Stadtoberhaupt bei seiner Ansprache vor 2. Bürgermeister Norbert Maschler, 3. Bürgermeister Thomas Lang, Architekt Jens Gömmel, Bauhofleiter Thomas Bleisteiner und dem gesamten Bauhofteam, Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie Mitarbeitern der beauftragten Unternehmen.

Ein Vorzeigeobjekt solle der neue Bauhof werden – modern, funktional, ökologisch und nachhaltig, so Bisping. Besondere Merkmale seien daher die Holzbauständerweise, die Gebäudeverkleidung aus unbehandeltem Lärchenholz, eine Hackschnitzelheizung, eine 800 Quadratmeter große Photovoltaikanlage, eine 100 Kubikmeter große Regenwasserzisterne sowie eine eigene Trafostation.

zahlreiche Besonderheiten

Weitere Besonderheiten brachte Architekt Jens Gömmel zur Sprache: „Um den Heizbedarf zu reduzieren, wird der Durchfahrtsbereich zwischen den beiden Gebäudeteilen – also   zwischen Verwaltung und Werkstatt – ausschließlich durch die Abluft dieser Bereiche temperiert. Hier sollen zukünftig in den Wintermonaten Räum- und Streufahrzeuge abgestellt werden, um eine schnelle Einsatzbereitschaft zu gewährleisten. Darüber hinaus ist die Begrünung von Dachflächen und Carports geplant, um zusätzlichen Lebensraum für Kleinlebewesen und Insekten zu schaffen.“  

Man beginne jetzt damit, das Grundstück einzuebnen, sagte er abschließend. Im September dieses Jahres solle dann mit dem Bau selbst begonnen werden. „Wir rechnen mit der Fertigstellung des Rohbaus im Herbst 2021 und mit dem Einzug im Sommer 2022. Die Nutzfläche im Innenbereich wird dann etwa 3000 Quadratmeter betragen“, so Gömmel.

Mit Schwung griffen die Ehrengäste dann zu den bereitgelegten Spaten und stellten sich zum Erinnerungsfoto auf.



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