Ordnungsamt & Bürgerdienste

Grabarten, Grabmäler und Gebühren


Grabarten:
Auf den städtischen Friedhöfen sind Urnen- und Erdbeisetzungen in verschiedenen Grabarten möglich.

Für die Erdbestattung im Sarg stehen Einfamiliengräber (belegbar mit zwei Särgen und drei Urnen gleichzeitig) und Doppelfamiliengräber (belegbar mit vier Särgen und sechs Urnen gleichzeitig) zur Verfügung. Diese können nach Ablauf der Nutzungsfrist verlängert werden.

Reihengräber für Kinder bzw. Erwachsene sind jeweils nur mit einem Sarg belegbar und können nach Ablauf der Nutzungsdauer von 20 Jahren nicht verlängert werden.

Darüber gibt es Urnengräber in der Erde (für bis zu vier Urnen), sowie Urnennischen in der Nischenwand (für maximal zwei Urnen). Bei beiden Varianten kann die Nutzungsfrist nach Ablauf verlängert werden.

Eine weitere Möglichkeit für die Beisetzung von Urnen bietet (derzeit nur auf dem Friedhof an der Röthenbacher Straße) die Baumbestattung (eine Urne pro Bestattungsplatz). Bei dieser Bestattungsform wird die Asche des Verstorbenen in einer biologisch abbaubaren Urne auf einer Wiesenfläche im Wurzelbereich eines Baumes beigesetzt. Die einzelnen Grabstellen werden mit kleinen Bodenplatten gekennzeichnet, die von den Hinterbliebenen individuell beschriftet werden können. Das Nutzungsrecht kann nach Ablauf der Nutzungsdauer von 20 Jahren nicht verlängert werden. Das Ablagen bzw. Anbringen von Grab- und Blumenschmuck ist bei dieser Grabart nicht gestattet.

Grabmäler:
Zu den Grabmälern gehören alle befestigten Gegenstände, insbesondere Grabsteine, Grabplatten und Einfassungen. Nicht zu den Grabmälern zählen Kränze, Blumen und gärtnerische Anlagen.

Die Errichtung, Änderung und Erneuerung eines Grabmals bedarf der Genehmigung durch die Friedhofsverwaltung. Der beauftragte Steinmetzbetrieb reicht hierzu eine vollständig bemaßte Skizze, sowie Angaben zu Material und Beschriftung ein.

Stehende Grabmale (Grabsteine) sind am Kopfende des Grabes auf einem der Größe entsprechenden Fundament standfest aufzustellen. Die Friedhofsverwaltung kontrolliert im Rahmen der jährlichen gesetzlich vorgeschriebenen Standfestigkeitsprüfung alle Grabmale. Sollte es hierbei zu Beanstandungen kommen, wird der Nutzungsberechtigte entsprechend informiert. In diesem Falle ist er verpflichtet, den Mangel umgehend von einem Steinmetzbetrieb beseitigen zu lassen.

Der Grabnutzungsberechtigte muss ebenfalls dafür sorgen, dass die Grabstätte einen gepflegten Eindruck macht, und dass die in der Bestattungssatzung vorgegebenen Maße eingehalten werden. Durch die Bepflanzung dürfen die benachbarten Grabstätten nicht beeinträchtigt werden.

Gebühren:
Weiterführende Informationen, sowie alle Gebühren entnehmen Sie bitte der aktuellen Bestattungsgebührensatzung.

 

Kontakt

Ansprechpartner
Name: Claudia Kohler
Telefon: 09123/184-148
Fax: 09123/09123/ 184-248
Zimmer: 118
E-Mail: Opens window for sending email c.kohler@lauf.de

Weitere Informationen

Downloads
Download Satzung: Bestattungssatzung vom 1.1.2016
Download Satzung: Gebührensatzung für das Bestattungswesen vom 1.1.2016
Download Verordnung: Verordnung über das Leichenwesen vom 22.10.2013
Download Ratgeber für den Sterbefall

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