Rathaus-Meldungen
05.04.2018

Landwirtschaftliche Flächen sind keine Hundetoilette!

Eine Information des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten


Die Hinterlassenschaften von Hunden auf Wiesen und Feldern sind nicht nur ein Ärgernis, sie können für Nutztiere auch zur Gefahr werden – beispielsweise dann, wenn diese Heu und Grassilage fressen, in die beim Mäh- und Erntevorgang Hundekot geraten ist.

Im Gegensatz zu Gülle, Mist und Kuhfladen, die von Pflanzenfressern stammen und deshalb schnell vom Boden aufgenommen werden, ist Hundekot kein natürliches Düngemittel und enthält Bakterien und Krankheitserreger, mit denen Weidentiere auf Feldern und Wiesen in Kontakt kommen. Wird beispielsweise mit Erregern des Parasiten „Neospora caninum“ infizierter Hundekot von Milchkühen über das Futter aufgenommen, kann dies zu Unfruchtbarkeit, Fehl- und Totgeburten führen, wie amtliche Untersuchungen bestätigen.

Landwirtschaftlich und gärtnerisch genutzte Flächen dürfen deshalb laut Artikel 30 des Bayerischen Naturschutzgesetzes während der Nutzzeit nur auf vorhandenen Wegen betreten werden.

Lassen Sie Ihren Hund also in der Zeit zwischen Saat und Ernte, bei Grünland in der Zeit des Aufwuchses und der Mahd bzw. Beweidung bitte nicht über landwirtschaftlich genutzte Felder und Wiesen laufen. Entsorgen Sie außerdem seine Haufen in den dafür bereitgestellten Behältnissen beziehungsweise nehmen Sie die Hinterlassenschaften in einem Beutel mit, denn nur so lässt sich sicherstellen, dass Kühe und andere Nutztiere hygienisch einwandfreies Futter zu sich nehmen – und wir als Verbraucher Lebensmittel von bester Qualität erhalten.



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