Rathaus-Meldungen
07.12.2017

„Ich mag Lauf voll gerne!“

Stadtverwaltung lud zur sechsten Bürgerversammlung für Kinder ein


Rund 30 Kinder und auch mehrere Erwachsene waren zur sechsten Kinderbürgerversammlung gekommen (Foto: Hiller)

Rund 30 Kinder und auch mehrere Erwachsene waren zur sechsten Kinderbürgerversammlung gekommen (Foto: Hiller)

Ein Rückblick auf das vergangene Jahr bildete den Auftakt zur sechsten Bürgerversammlung für Kinder, zu der nicht nur rund 30 Mädchen und Jungen, sondern auch mehrere Eltern und Großeltern sowie die Stadträte Christine Platt, Sabine Raile und Frank Keller in die Laufer Stadtbücherei gekommen waren.

Mit einer Bilderschau erinnerten Bürgermeister Benedikt Bisping und die Leiterin des Fachbereichs Kinder, Bildung und Soziales, Alexandra Hintermaier, an Veranstaltungshighlights wie das Fest der Nationen, den Tag der Jugend und das Kunigundenfest und zeigten Impressionen vom den Jubiläumsaktionen zu 25 Jahren Laufer Industriemuseum, dem bundesweiten Vorlesetag und dem Ferienprogramm.

Mittlerweile mehr als 50 Spiel- und Bolzplätze

Neben der Stadtbücherei, deren Angebot der neue Büchereileiter Andreas Reichel vorstellte, gebe es in Lauf noch viele weitere Freizeitmöglichkeiten, wie der Bürgermeister ausführte. So verfüge man in der Pegnitzstadt nicht nur über ein großes Freibad, sondern mittlerweile auch über mehr als 50 Spiel- und Bolzplätze.

Und es wurde und wird weiter investiert – beispielsweise in Projekte wie die Umgestaltung der Grünfläche neben der Bertleinschule zu einem kleinen Park, die Erweiterung der Heuchlinger Kindertagesstätte und den Hortbau in Schönberg oder eine Photovoltaik-Anlage und LED-Beleuchtung für die Rudolfshofer Grundschule.

Geschwindigkeitsmessungen in Lauf und den Ortsteilen

Auch in der letztjährigen Kinderbürgerversammlung geäußerte Anregungen wurden noch einmal aufgegriffen. Und da hat sich schon einiges getan. So wurde dem Wunsch nach einer längeren Grünphase an der Fußgängerampel in der Altdorfer Straße, Höhe Bertlein- und Nibelungenstraße ebenso entsprochen wie dem nach zusätzlichen Garderobenhaken in der Kunigundenschule.

Zebrastreifen in der Heuchlinger Schulstraße und der Albertistraße werde es zwar nicht geben, wie der Bürgermeister erklärte – „hier suchen wir nach einer zeitgemäßen Lösung“ – auf die Kritik, dass einige Autofahrer in den Wohngebieten, in Spielstraßen und vor den Schulen viel zu schnell unterwegs seien, reagiere man aber mit verstärkten Geschwindigkeitsmessungen.

Anregungen und Vorschläge werden geprüft


Die Verkehrssituation in Lauf war auch im Folgenden ein Thema. So erkundigte sich Franziska, ob es möglich sei, in der Briver Allee auf beiden Seiten der Straße einen Radweg anzulegen – eine Idee, die nun ebenso geprüft wird wie Jules Vorschlag, den Barth-Park im Winter zu öffnen. Zudem kümmere man sich um die Sanierung des undichten Dachs der Rudolfshofer Grundschule, so das Stadtoberhaupt auf Helenas Anfrage.
Dianas Einfall, einen Treff ins Leben zu rufen, bei dem Schulkinder Laufer Senioren etwas vorlesen, lässt sich bestimmt ohne größeren Aufwand realisieren. Und auch mit den anderen Anliegen der Kinder – einem Basketball-Halbplatz in Kotzenhof, einem Kletterspielgerät in der Kupfergartenstraße und einer Alternative für den Sandkasten in der Brahmsstraße, der regelmäßig als Katzentoilette genutzt wird – wird man sich in der Stadtverwaltung und im Stadtrat auseinandersetzen.

Sicherlich können nicht alle Wünsche erfüllt werden, doch Ostap ist sich mit seinem Freund Elia schon jetzt einig, dass es in der Pegnitzstadt schön ist: „Ich mag Lauf voll gerne“.



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