Rathaus-Meldungen
05.12.2017

„Das wahre Glück besteht nicht in dem, was man empfängt, sondern in dem, was man gibt“

Weihnachtsgrußwort des Bürgermeisters


Gemeinsames Engagement für ein Medizinprojekt in Tansania: Dr. Klaus Lindner bedankt sich bei Toni Ettl für seine großzügige Spende (Foto: Betzold)

Gemeinsames Engagement für ein Medizinprojekt in Tansania: Dr. Klaus Lindner bedankt sich bei Toni Ettl für seine großzügige Spende (Foto: Betzold)

Liebe Lauferinnen und Laufer,

„Das wahre Glück besteht nicht in dem, was man empfängt, sondern in dem, was man gibt“

In diesen Worten des griechischen Predigers Johannes Chrysostomus steckt eine Botschaft, die wir uns nicht nur in der Adventszeit zu Herzen nehmen sollten.

Zwei, die das tun, sind der Laufer Augenarzt Dr. Klaus Lindner und Toni Ettl, vielen von uns auch als „Glühwein-Toni“ bekannt.

Schon seit vielen Jahren unterstützt Dr. Lindner ehrenamtlich das St. Elizabeth-Krankenhaus in Arusha/Tansania, das unter Trägerschaft der katholischen Kirche steht. Er stellt nicht nur sein medizinisches und diagnostisches Know-How zur Verfügung, sondern sammelt auch Geld, um wie er sagt, den ewigen Kreislauf von Armut, Hunger, Krankheit und Tod zu durchbrechen.

Inzwischen wurde vor Ort eine Augen- und Zahnklinik gebaut, in der schon vielen Patienten, die ihre Medikamente, eine Brille oder eine notwendige Operation nicht aus eigenen Mitteln finanzieren könnten, geholfen wurde – auch und vor allem dank des Engagements von Menschen wie Toni Ettl, der im vergangenen Jahr 10.000 Euro für diesen Zweck spendete.  

Das Wirken der beiden Laufer zeigt, wie sich Bürgerinnen und Bürger aktiv für eine Sache, die ihnen besonders am Herzen liegt, einsetzen – so wie es beispielsweise auch die Mitglieder des Handarbeitskreises St. Otto, die Basarfrauen, „Eltern für Kinder“, das Hans-Bößner Hilfswerk und der Kreativshop Christuskirche tun.

Ihnen ist das Schicksal der Menschen in aller Welt ebenso wenig gleichgültig, wie das derjenigen, die in unserem reichen Land trotz sozialer Sicherungssysteme am Rande des Existenzminimums leben, sich alleine gelassen oder ohnmächtig fühlen.

Gemeinsam wollen wir unsere bürgerschaftliche Verantwortung wahrnehmen, ihnen Zuversicht geben und Zukunftsperspektiven eröffnen – im Zusammenwirken von Politik und sozialen Organisationen mit Bürgerinnen und Bürgern, die überall dort mit anpacken, wo Hilfe gebraucht wird.

Es gibt viele Möglichkeiten, etwas für andere zu tun: in den großen Wohltätigkeitsverbänden ebenso wie in kleinen privaten Initiativen, bei der Integration von Flüchtlingen, in der Nachbarschaftshilfe und bei Spendenaktionen wie dem Laufer Weihnachtshilfwerk, bei denen es weniger entscheidend ist, wieviel man gibt, als dass man es von Herzen gibt – und das gilt nicht nur zu Weihnachten.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Fest
und alles Gute für das neue Jahr.


Mit herzlichem Gruß


Benedikt Bisping
Erster Bürgermeister



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