Rathaus-Meldungen
30.11.2017

Neue „Bienerslinde“ für Bullach

Pflanzaktion im Hirtenhof


Pflanzaktion im Hirtenhof (Foto: privat)

Pflanzaktion im Hirtenhof (Foto: privat)

Die ehemalige "Bienerslinde" auf einer Ansicht um 1930 (Foto: privat)

Die ehemalige "Bienerslinde" auf einer Ansicht um 1930 (Foto: privat)

Lange Jahre waren sie ortsbildprägend und zeitweise sogar als Naturdenkmal geschützt: Die drei Linden in der Mitte von Bullach, die von weitem wie ein einziger Baum mit dichter Blätterkrone anmuteten und gemeinhin als „Bienerslinde“ bekannt waren.

Georg Sperber, mit Hausnamen der „Bieners Girch“, weiß aus Erzählungen, dass die Bäume vermutlich um 1880 gepflanzt wurden. Ihr markantes Äußeres erhielten sie durch den regelmäßigen Formschnitt der jeweiligen Hofbesitzer.

Nachdem die Linden eingegangen waren, fehlte etwas im Hirtenhof, wie die alteingesessenen Bullacher ihre Ortsmitte nennen. „Hier gehört wieder eine Linde hin“, war man sich einig – und fand bei der Leiterin des Städtischen Bauamts, Annette Nürnberger, ein offenes Ohr. Die Stadt Lauf, so ihre Zusage, werde die Kosten für die Anschaffung der Bäume übernehmen.

Unter der Federführung von Hans Meyer und Georg Sperber wurden also zwei Linden ausgewählt, Pflanzlöcher gegraben und die Bäume mit tatkräftiger Hilfe von Bürgermeister Benedikt Bisping und Ortssprecher Sascha Ott eingesetzt.

Es bleibt nun zu hoffen, dass die neue „Bienerslinde“, die im Anschluss an die Pflanzaktion von allen Helfern und Nachbarn gemeinsam ge- und begossen wurde, eines Tages ebenso stattlich aussieht wie ihre Vorgängerin.



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