Rathaus-Meldungen
10.08.2017

LED-Beleuchtung wird in Lauf weiter ausgebaut

Neue Generation von Leuchtmitteln spart Energie und Kosten


Seit 2010 wird die Straßenbeleuchtung in Lauf im Rahmen des turnusmäßigen Leuchtmitteltauschs sukzessive auf energiesparende Natriumdampflampen (gelbes Licht) und in den letzten Jahren vor allem auf LED-Licht umgestellt. Von 3430 Lampen wurden bisher 2918 umgerüstet; der Stromverbrauch im gesamten Stadtgebiet konnte dadurch bis 2016 von 1,5 Millionen Kilowattstunden auf 0,95 Millionen Kilowattstunden verringert werden – und das trotz leicht gestiegener Lampenzahl.

Sukzessive Umstellung auf moderne Technik


Im Juli 2016 wurde im Laufer Stadtrat die Fortsetzung der Maßnahme beschlossen. Bei älteren Lampen in Anlieger- und Nebenstraßen, die noch in gutem Zustand sind, wird auf LED-Technik umgerüstet. In Straßen, in denen eine komplett neue Beleuchtung installiert werden muss, kommen grundsätzlich modernste LED-Lampen zum Einsatz, deren Beleuchtungsstärke – soweit es technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist – in den Nachtstunden zwischen 23.00 Uhr und 5.00 Uhr reduziert wird.

Seit dem vergangenen Jahr wurden noch einmal 209 Lampen energiesparend auf LED bzw. Natriumdampf umgerüstet; für 109 davon, die die vom Zuschussgeber geforderte Einsparquote erreichen, konnten Fördermittel beantragt werden.

Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative wird der Leuchtmitteltausch vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) über den Opens external link in new windowProjektträger Jülich (PTJ) gefördert (Förderkennzeichen 03K04030, Laufzeit vom 1.9.2016 bis 30.11. 2017). Die Zuwendungen betragen 25 Prozent.

Das Umrüstprogramm 2016/2017, für das Tiefbauamt der Stadt Lauf in Zusammenarbeit mit den Städtischen Werken Lauf verantwortlich zeichnet, umfasst die Wohnstraßen östlich der Waldstraße mit Kehrstraße, Teilbereich Südring sowie die Bereiche Kriemhildstraße, Julienstraße, Mühl- und Ottogasse sowie Reisgasse, Gruberstraße, Luisenstraße, Markusweg und Friedrichstraße.

Nationale Klimaschutzinitiative


Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten.

Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen.

Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.



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