Rathaus-Meldungen
24.05.2017

„Schulterschluss für die Region“

Staatsministerin Dr. Beate Merk informierte sich über Laufer Kaiserburg


Dr. Beate Merk, Honorarkonsul Hans-Peter Schmidt, Bürgermeister Benedikt Bisping, Stadtarchivarin Dr. Ina Schönwald und die Stadtführer Herbert Höfel und Thomas Viewegh

Dr. Beate Merk, Honorarkonsul Hans-Peter Schmidt, Bürgermeister Benedikt Bisping, Stadtarchivarin Dr. Ina Schönwald und die Stadtführer Herbert Höfel und Thomas Viewegh in den ehemaligen Räumen des Amtsgerichts, das von 1862 bis 1983 in der Laufer Kaiserburg untergebracht war (Foto: Müller)

Wie geht es weiter mit der Laufer Kaiserburg? Dieser Frage gingen Dr. Beate Merk, Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen in der Bayerischen Staatskanzlei, und der Tschechische Honorarkonsul Hans-Peter Schmidt gemeinsam mit Bürgermeister Benedikt Bisping, Stadtarchivarin Dr. Ina Schönwald sowie den Stadtführern Herbert Höfel und Thomas Viewegh bei einem Treffen in der Burg nach. Und alle waren sich einig: Der herrschaftliche Bau, der auf Kaiser Karl IV. zurückgeht, soll mit Leben gefüllt werden.

Vorausgegangen war dem Termin ein Gespräch zwischen ranghohen Politikern aus dem Nürnberger Land und Staatssekretär Albert Füracker zu Jahresbeginn, bei dem die Gründung eines interkulturellen Kompetenzzentrums für Sprachen und Wirtschaft in der historischen Laufer Burg besprochen wurde. Schon seinerzeit fand diese Vision vor allem in Hans-Peter Schmidt, dem Altpräsidenten der IHK Nürnberg und früheren Aufsichtsratsvorsitzenden der Nürnberger Versicherungsgruppe, einen überzeugten Fürsprecher. Bei seinem jüngsten Besuch in Lauf unterstrich Schmidt, dass sowohl Deutschland als auch Tschechien von einer gemeinsamen Bildungseinrichtung an diesem exponierten Standort profitieren würde und die vorbereitenden Gespräche dazu vielversprechend seien.

Für „eine höchst erstrebenswerte und unterstützenswerte Idee“ hält Dr. Beate Merk die geplante „Wenzel-Akademie“. Die promovierte Juristin sieht darin auch die Möglichkeit zu einem regionalen Schulterschluss. „Es wäre zu schade, dieses Gebäude ungenutzt zu lassen.“ Das ist ganz im Sinne von Bürgermeister Benedikt Bisping. Man wolle die Gespräche um die Zukunft der Laufer Kaiserburg mit allen Akteuren und mit Engagement und Herzblut vorantreiben. Dabei setze er weiterhin auf die Unterstützung des Freistaats, so das Laufer Stadtoberhaupt nach der Begegnung.



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