Veranstaltung

arteschocKino



27 Juli - 06 August



Das unabhängige Freiluftfilmfest im Laufer Spitalhof und Industriemuseum

Vom 27. Juli bis 6. August zeigt der Kunst- und Kulturverein arteschock im Laufer Spitalhof und im Industriemuseum eine feine Filmauswahl abseits des Mainstream.  

Mit im Programm sind diesmal die deutschen Produktionen „Willkommen bei den Hartmanns“, „Kundschafter des Friedens“ und „Schweinskopf al dente“, der Überraschungserfolg „Der Vollposten“ aus Italien, die französischen Komödien „Frühstück bei Monsieur Henri“ und „Nur wir drei gemeinsam“ sowie eine Verfilmung des Romans „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf und „Sing Street“, ein entwaffnend-mitreißender Musikfilm über das Jungsein und die Musik der Achtziger Jahre.
Die kleinen Kinofreunde dürfen sich auf die Geschichte von „Lola auf der Erbse“ freuen.
 
Pro Veranstaltung stehen 180 Sitzplätze zur Verfügung; 120 davon sind im Vorverkauf erhältlich. Die Besitzer dieser 120 Karten können sich auf einen Filmgenuss bei jedem Wetter freuen, da das Kino bei schlechtem Wetter in den nahe gelegenen PZ-Kulturraum, Nürnberger Str. 19 umzieht, wo bequem 120 Personen Platz finden können. Die restlichen 60 Karten gibt es bei schönem Wetter an der Abendkasse (bei unsicherer Wetterlage gibt es Infos über den arteschock-Newsletter, arteschock.net, Facebook und am jeweiligen Veranstaltungsort).

Für das Essen sorgt dieses Jahr die Ess- und Trinkbar "Birkels" mit Burgern und Bratwürsten. Bierspezialitäten und Antialkoholisches serviert das Team vom Kunigundenberg und arteschock kümmert sich um Prosecco und Spritz.

Spielplan Spitalhof:

Donnerstag, 27. Juli, 21.30 Uhr: „Willkommen bei den Hartmanns“
Alles beginnt, als Angelika Hartmann (Senta Berger), frisch pensionierte Lehrerin und Mutter einer von Alltagsproblemen geplagten gutbürgerlichen Familie, eines Tages beschließt, einen Flüchtling aufzunehmen. Angelika ist einsam, seit die Kinder aus dem Haus sind. Ihr Mann (Heiner Lauterbach), Chefarzt einer Klinik, versucht mit allen Mitteln, den Alterungsprozess aufzuhalten. Sohn Philip (Florian David Fitz) driftet in Businesswelten zwischen Shanghai und München, dabei bleibt die Beziehung zu seinem Sohn Basti (Marinus Hohmann) etwas auf der Strecke, Tochter Sophie (Palina Rojinski) weiß mit 31 immer noch nicht, was sie will. Der ganz normale Familienwahnsinn also, in den der Nigerianer Diallo (Eric Kabongo) gerät – und auf seine charmant-naive Art das Leben der Hartmanns ziemlich durcheinanderwirbelt. Ein turbulenter Zustandsbericht aus einem fast normalen Land, in dem alle etwas verwirrt sind ...

Freitag, 28. Juli, 21.30 Uhr: „Der Vollposten“
Checco hat alles erreicht, was er sich im Leben erträumt hat: Er wohnt bei seinen Eltern, um die kostspielige Miete zu umgehen. Er drückt sich vor einer Verlobung, um sich nie der Verantwortung der Ehe und möglicher Kinder stellen zu müssen. Und er ist Beamter auf Lebenszeit im Landesamt für Jagd und Fischerei. Doch eines Tages soll sich alles ändern. Die Regierung verabschiedet eine Verwaltungsreform und damit Personalkürzungen. Checco wird ins Ministerium bestellt, wo ihn die gnadenlose Beamtin Sironi vor die Wahl stellt: freiwillige Kündigung oder Versetzung weit weg von Zuhause…

Samstag, 29. Juli, 21.30 Uhr: „Sing Street“
Irland in den Achtzigern. Vor dem Hintergrund von Rezession und Arbeitslosigkeit wächst der jugendliche Conor in Dublin auf. Als Außenseiter in der Schule gebrandmarkt, flieht er in die Welt der Popmusik und träumt nebenbei von der unerreichbaren, schönen Raphina. Seine Idee: Er lädt Raphina ein, im Musikvideo seiner Band aufzutreten. Sein Problem: Er hat gar keine Band, kann noch nicht mal ein Instrument spielen. Aber sein Plan darf auf keinen Fall scheitern. Also gründet er mit ein paar Jungs aus der Nachbarschaft kurzerhand eine Band und voller Leidenschaft schreiben sie ihre ersten Songs...

Sonntag, 30. Juli, 21.30 Uhr: „Tschick“

Während die Mutter in der Entzugsklinik und der Vater mit seiner Assistentin auf „Geschäftsreise“ ist, verbringt der 14-jährige Außenseiter Maik Klingenberg die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, stammt aus dem tiefsten Russland, kommt aus einem der Hochhäuser in Berlin-Marzahn – und hat einen geklauten Lada dabei. Damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende ostdeutsche Provinz. Die Geschichte eines Sommers, wie wir ihn alle einmal erleben wollen...

Spielplan Industriemuseum:

Donnerstag, 3. August, 21.30 Uhr: „Kundschafter des Friedens“

Siebenundzwanzig Jahre nach dem Mauerfall ist der Alltag des einst legendären Top-Spions der DDR-Auslandsaufklärung, Jochen Falk (Henry Hübchen), ziemlich eintönig geworden. Doch da bittet der ehemalige Erzfeind BND überraschend um seine Hilfe. Falk wittert die Chance, eine offene Rechnung mit dem West-Agenten Kern (Jürgen Prochnow) zu begleichen und stimmt dem Einsatz zu. Natürlich braucht er dazu sein altes Team und dem BND bleibt nichts anderes übrig, als den Rest der so genannten Kundschafter des Friedens zu reaktivieren: den verschrobenen Tüftler Jaecki (Michael Gwisdek), den windigen Logistiker Locke (Thomas Thieme) und den nicht mehr ganz taufrischen Romeo-Agenten Harry (Winfried Glatzeder). Widerwillig begleitet von der jungen BND-Agentin Paula (Antje Traue), wird die Rentner-Gruppe nach Katschekistan eingeschleust. Doch dort ist nichts mehr wie es einmal war und die Mission droht, im Chaos zu versinken. Da besinnen sich die vier auf ihre alten Fähigkeiten...

Freitag, 4. August, 21.30 Uhr: „Schweinskopf al dente“

Provinzpolizist Franz Eberhofer in existentiellen Nöten: Dauerliebe Susi ist nach Italien abgehauen und in Niederkaltenkirchen sinnt ein entflohener Psychopath auf Rache. Franz‘ Chef Moratschek kriegt die Panik, als er einen blutigen Schweinskopf in seinem Bett vorfindet. Franz muss sich fortan als sein Bodyguard bewähren, während Oma und Papa alle zu einer Italienreise verdonnern, um Susi aus den Fängen ihres italienischen Liebhabers zu befreien...

Samstag, 5. August, 15.00 Uhr: „Lola auf der Erbse“

Eigentlich könnte Lolas Welt ganz in Ordnung sein, denn zusammen mit ihrer Mutter lebt es sich auf dem alten Hausboot „Erbse“ ziemlich gut. Doch seitdem ihr Vater sich vor zwei Jahren in Luft aufgelöst hat, gibt es ständig Ärger und auch in der Schule ist Lola eine Außenseiterin geworden. Zu allem Überfluss schleppt ihre Mutter Loretta auch noch einen neuen Freund an: Kurt ist ein Schleimer und kann ihren Vater auf keinen Fall ersetzen. Lola setzt deshalb alles daran die beiden auseinander zu bringen. Als sich Lola schließlich mit dem neuen Mitschüler Rebin anfreundet, scheint sich das Blatt zu wenden. Doch Rebin bringt nicht nur eine große Familie mit, sondern scheint ein dunkles Geheimnis zu haben, bei dem ausgerechnet Kurt als Einziger helfen kann…

Samstag, 5. August, 21.30 Uhr: „Frühstück bei Monsieur Henri“

Monsieur Henri ist ein mürrischer alter Herr und stolz darauf. Er lebt allein mit einer Schildkröte in einer viel zu großen Pariser Altbauwohnung und ärgert sich – über die Ehefrau seines Sohnes, die jungen Leute von heute oder was sonst so anfällt. Doch weil Henris Gesundheit letzthin etwas nachgelassen hat, beschließt sein Sohn Paul, dass es Zeit wird für eine Mitbewohnerin. Mit der chronisch abgebrannten Studentin Constance kommt ihm eine junge Dame ins Haus, die all das hat, was Henri auf den Tod nicht leiden kann, die seine Pantoffeln klaut und unerlaubt das Klavier benutzt. Weil sich Constance die Miete eigentlich nicht leisten, bietet Henri ihr ein skurriles Geschäft an: wenn sie es schafft, seinem Sohn Paul so lange schöne Augen zu machen, bis der seine Ehefrau verlässt, ist die Miete umsonst. Mehr übel als wohl willigt Constance ein. So stolpert der ahnungslose Paul in seinen zweiten Frühling und Constance in eine schrecklich nette Familie, die dank Monsieur Henri heillos im Chaos versinkt…

Sonntag, 6. August, 21.30 Uhr: „Nur wir Drei gemeinsam“
Teheran, Anfang der 1970er Jahre. Mit viel Mut, Entschlossenheit und einer ordentlichen Portion Humor kämpft Hibat mit seiner Frau Fereshteh und anderen Gleichgesinnten erst gegen das brutale Schah-Regime, dann gegen die Schergen des Ayatollah Khomeini. Als der politische Druck zu groß wird, bleibt ihnen nur die Flucht ins Ausland. Mit ihrem einjährigen Sohn Nouchi machen sich Hibat und Fereshteh auf den Weg über die Türkei nach Frankreich und landen in den sozialen Ghettos der Pariser Banlieue. Was zunächst als vorübergehende Lösung geplant ist, wird für die Familie zu einem Neuanfang. Dabei ist die Formel „nur wir Drei gemeinsam“ nicht nur das Credo ihres Familienglücks, sondern auch der beste Beweis, dass alles möglich ist, wenn man zusammenhält.


Karten sind im Vorverkauf im Servicecenter der Pegnitzzeitung sowie ab 19.30 an der Abendkasse am jeweiligen Veranstaltungsort erhältlich, weitere Informationen gibt es im Internet unter Opens external link in new windowwww.arteschock.net.






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