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08.03.2018

Regionaltreffen des Vereins Burgenstraße in der Kaiserburg

Pegnitzstadt präsentierte sich als neue Destination


Tourismus- und Marketingexperten aus verschiedenen Mitgliederstädten des Vereins Burgenstraße trafen sich in der Laufer Kaiserburg (Foto: Hiller)

Tourismus- und Marketingexperten aus verschiedenen Mitgliederstädten des Vereins Burgenstraße trafen sich in der Laufer Kaiserburg (Foto: Hiller)

Seit Anfang des Jahres Mitglied des Vereins Burgenstraße, war die Stadt Lauf nun erstmals Ausrichter des in jedem Frühjahr stattfindenden Regionaltreffens.

Tagungsort war die Laufer Kaiserburg, in der Bürgermeister Benedikt Bisping Ende Februar Tourismus- und Marketingexperten aus verschiedenen Mitgliederstädten zum Informations- und Erfahrungsaustausch begrüßen konnte. Den rund 20 Teilnehmern des Treffens stellte sich die Pegnitzstadt an diesem Tag auch als neue Destination an der Burgenstraße vor.

Qualitätskriterien für Tourismusrouten


Rund 200 Tourismusrouten gebe es in Deutschland, wie die Geschäftsführerin des Vereins Burgenstraße, Ariane Born, ausführte. Die Qualitätskriterien des Tourismusverbands erfüllen aber nur 20 davon, darunter die Alpenstraße und die Weinstraße als die beiden ältesten Ferienstraßen Deutschlands.

Ebenfalls in den Top-20 und bei Reisenden aus dem In- und Ausland noch beliebter sind die Romantische Straße, die Märchenstraße und die Burgenstraße. In den sechziger Jahren als Arbeitsgemeinschaft gegründet und im Jahr 2000 in einen Verein umgewandelt, verläuft sie derzeit von Mannheim über Heilbronn, Nürnberg und die Fränkische Schweiz bis nach Bayreuth – und wird auch bald durch Lauf im Nürnberger Land führen.

Neue Streckenführung durch Lauf


Nachdem die Mitglieder des Vereins Burgenstraße im vergangenen Juli geschlossen für die Aufnahme der Pegnitzstadt in den Verbund gestimmt hatten, geht die neue Streckenführung nun ins Genehmigungsverfahren; bis zum Sommer sollen dann Straßen und Radwege entsprechend ausgeschildert werden. Und auch eine Burgenstraßen-Stele werde man vor der Kaiserburg aufstellen, so das Laufer Stadtoberhaupt.   

Auf der Website www.burgenstrasse.de ist Lauf schon jetzt präsent, ebenso in dem jährlich neu erscheinenden Burgenstraßenmagazin und der Broschüre „Entdeckertouren mit dem Wohnmobil“, die zu den gefragtesten Publikationen des Vereins gehört. Auch die ortsansässigen Hotel- und Gastronomiebetriebe haben die Möglichkeit, sich dort zu präsentieren.

Große Anerkennung für die Pegnitzstadt

Schon seit einiger Zeit hatte sich Bürgermeister Benedikt Bisping gemeinsam mit Tourismusexperten der Stadt Nürnberg und den Laufer Stadtführern um eine Aufnahme in den Zusammenschluss bemüht; dass dies geklappt habe, sei eine große Anerkennung für die Pegnitzstadt, die sich nun aktiv in die Burgenstraße-Familie einbringen wolle.
Das ist ganz im Sinne von Ariane Born. Die Burgenstraße wolle kein Verwaltungsapparat sein, sondern ein Verbund, in dem man sich nicht nur regelmäßig zum Informations- und Erfahrungsaustausch treffe, sondern sich auch untereinander kennen lerne, gemeinsam Marketingstrategien entwickle und mehr über die Angebote der anderen Mitglieder erfahre. Aus diesem Grund fänden die Mitgliederversammlungen und Regionaltreffen auch jedes Mal an einer anderen Station der Burgenstraße statt.

Rundgang durch die Kaiserburg

Dass die Stadt Lauf gut in die Runde passt, davon konnten sich die Gäste beim anschließenden Rundgang durch die Kaiserburg mit ihrem europaweit einzigartigen Wappensaal überzeugen. Und auch die historische Altstadt kam bei den Tourismusexperten sehr gut an.

Die Mitgliedschaft im Verein Burgenstraße, der durch sein zielgruppenorientiertes Marketing Familien mit Kindern, Autofahrer und Wohnmobilreisende ebenso anspricht wie Motorradfahrer oder Radtouristen, werde in den kommenden Jahren noch mehr Gäste nach Lauf bringen, ist sich der Bürgermeister sicher. Umso mehr, da sich gerade die kleineren Orte im Verbund mit anderen besser und vor allem auch international präsentieren könnten – „und davon werden Gastronomie und Handel ebenso profitieren wie unsere kulturellen Einrichtungen.“



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