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10.10.2017

Sanierung des Johannisturms geht in die letzte Runde

Laufer Wahrzeichen bald wieder für Besucher geöffnet


Genossen den Blick auf Lauf: Stadtpfarrer Jan-Peter Hanstein (hinten Mitte) mit Förderern, Spendern und Unterstützern der Sanierung auf dem Turmbalkon der Johanniskirche (Foto: Müller)

Genossen den Blick auf Lauf: Stadtpfarrer Jan-Peter Hanstein (hinten Mitte) mit Förderern, Spendern und Unterstützern der Sanierung auf dem Turmbalkon der Johanniskirche (Foto: Müller)

Die Sanierungsarbeiten am Turm der Johanniskirche gehen ihrem Ende entgegen. Bei einer kleinen Feierstunde bedankte sich Stadtpfarrer Jan-Peter Hanstein nun bei Förderern, Spendern und Helfern, die die dringend notwendige Maßnahme unterstützt hatten.

„Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen“. Mit diesem Bibelzitat begrüßte der Pfarrer die Gäste in der Johanniskirche, darunter Bürgermeister Benedikt Bisping, Helmut Glimpel, Träger der Goldenen Bürgermedaille, Helmut und Renate Summer, Stifterehepaar der „Summer Kulturstiftung“, Norbert Kernstock und Otfried Bürger von der Sparkasse Nürnberg, Peter Lang vom staatlichen Bauamt Erlangen-Nürnberg und Mitglieder der Laufer Altstadtfreunde und Stadtführer.

Umfangreiche Sanierungsarbeiten

Herabfallende Steine hatten die Sanierung, die mit rund 194.000 Euro zu Buche schlägt, notwendig gemacht. So wurden unter anderem das historische Geländer und die Turmfassade überarbeitet, ein neuer Boden aus Kupferblech auf dem Turmbalkon verlegt und sämtliche Fenster in der Türmerwohnung frisch gestrichen.

Dass die Sanierung so zügig und professionell über die Bühne gegangen sei, könne sich der technische Amtsrat Peter Lang als Verdienst anrechnen, so Hanstein, der die gute Zusammenarbeit mit dem staatlichen Bauamt Erlangen-Nürnberg lobte. Ein herzliches Dankeschön richtete er auch an alle Spender, darunter Helmut Glimpel, Seniorchef der Firma EMUGE.

Eine 5.000-Euro-Spende hatten Bürgermeister Benedikt Bisping, Norbert Kernstock und Otfried Bürger mitgebracht – den Erlös des Benefizkonzerts, das der Windsbacher Knabenchor im März in der voll besetzten Johanniskirche gegeben hatte. „Die Hälfte des Betrags wird dem Johannisturm zu Gute kommen, die andere Hälfte erhält die Summer’sche Kulturstiftung“, erklärte das Laufer Stadtoberhaupt. Und auch die Laufer Altstadtfreunde überreichten einen Spendenscheck über 400 Euro. Am Tag des offenen Denkmals hatten die Vereinsmitglieder auf ihrem Flohmarkt Spenden für die Sanierung des Laufer Wahrzeichens gesammelt.

Rundblick auf die Pegnitzstadt

Zuletzt ging es für die Gäste hoch hinauf. Vom Turmbalkon genossen sie den Rundblick auf die Pegnitzstadt. Er freue sich schon darauf, so Jan-Peter Hanstein, diese einzigartige Perspektive auf Lauf bald wieder allen interessierten Besuchern zu eröffnen. Voraussichtlich im Frühjahr 2018 werden dann auch wieder geführte Besichtigungen stattfinden, so Baldur Strobel von Altstadtfreunden.



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