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16.08.2017

Leuchtentausch in der Grundschule Rudolfshof

Kohlenstoffdioxid verringern und Geld sparen


Moderne LED-Technik fürs Klassenzimmer

Moderne Technik fürs Klassenzimmer: Jochen Groninger vom ausführenden Laufer Elektrounternehmen, Bürgermeister Benedikt Bisping, Hausmeister Horst Henschke und der Klimaschutzbeauftrage Stefan Lindner präsentierten die neuen LED-Leuchten (Foto: Müller)

Pünktlich zum Start des neuen Schuljahrs werden die herkömmlichen Leuchtstoffröhren und Glühlampen in der Grundschule Rudolfshof durch eine moderne LED-Beleuchtung ersetzt.

Der Austausch der rund 270 Lichtpunkte begann in den Pfingstferien. „Alle Klassenzimmer sind mittlerweile umgerüstet. Es folgen die Turnhalle, die Flure und der Aula-Bereich“, so Stefan Lindner, Klimaschutzbeauftragter der Stadt Lauf. Wenn Anfang September alles fertig ist, wird die installierte Leuchtenleistung von derzeit 27.000 Watt um mehr als die Hälfte sinken. „Das spiegelt sich in einem deutlich geringeren Verbrauch und einer CO2-Minderung von elf Tonnen im Jahr wider.“  

Aufs Jahr gerechnet werden zudem etwa 5.000 Euro Stromkosten eingespart. Doch nicht nur für Umwelt und Geldbeutel ergeben sich Vorteile. Die neuen Leuchtdioden erhellen die Räume auf 300 und 500 Lux und sorgen somit für eine bessere Ausleuchtung. Gestalterisch werden die Aula- und Flurleuchten weiterhin in der charakteristisch gelben Farbe der Schule gehalten.

Individuelle Anpassung der Beleuchtung

Die neue Technik wartet noch mit weiteren Besonderheiten auf. So kann die Beleuchtung beispielsweise mit einer automatischen Anpassung an das Umgebungslicht oder einer „Willkommensfunktion“ beim Betreten des Raumes auf individuelle Ansprüche und Bedürfnisse abgestimmt werden.  

Mit der Maßnahme, die mit 97.000 Euro zu Buche schlägt und zu 40% von der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit finanziert wird, schließe man nahtlos an die Installation der Photovoltaikanlage auf dem Dach der Rudolfshofer Grundschule an, wie Bürgermeister Benedikt Bisping ausführte.

Auf einer Gesamtfläche von ca. 60 m² produzieren dort seit einigen Monaten Photovoltaikmodule made in Germany mit einer Leistung von 9,88 Kilowatt Peak erneuerbaren Strom. Einen Großteil davon nutzt man in der Schule, der Rest wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist und entsprechend vergütet.






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