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19.06.2017

Eine Oase im Herzen der Stadt

Salvatorfriedhof wurde wieder eröffnet


Im Rahmen einer kleinen Feier wurde der Salvatorfriedhof wieder seiner ursprünglichen Bestimmung übergeben (Foto: Bisping)

Im Rahmen einer kleinen Feier wurde der Salvatorfriedhof wieder seiner ursprünglichen Bestimmung übergeben (Foto: Bisping)

"Dass ich das noch erleben darf", so die spontane Reaktion einer glücklichen Bürgerin bei der Wiedereröffnung des Salvatorfriedhofs. Er ist nicht nur ein kulturelles Zeugnis der Laufer Geschichte, sondern mit seinem schönen alten Baumbestand auch ein Rückzugsort im Herzen der Stadt.
Nun wurde er im Rahmen einer feierlichen Segnung der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde, zu der zahlreiche Ehrengäste, Lauferinnen und Laufer gekommen waren, wieder seiner ursprünglichen Bestimmung übergeben und steht jetzt als letzte Ruhestätte für Baumbestattungen zur Verfügung. (Bei der Baumbestattung wird die Asche des Verstorbenen in einer biologisch abbaubaren Urne auf einer Fläche im Wurzelbereich eines Baumes beigesetzt; die Namen der Verstorbenen werden an einem Findling angebracht).

Ort des Gedenkens und des Friedens

Pfarrerin Lisa Nikol-Eryazici und Pfarrer Jan-Peter Hanstein bezeichneten den Salvatorfriedhof als Ort des Gedenkens, des Friedens und der Auferstehung, den es zu erhalten gelte. Das bestätigte auch Bürgermeister Benedikt Bisping. So sei die Wiedereröffnung in den vergangenen Jahren einer der am häufigsten geäußerten Wünsche in seinen Bürgersprechstunden gewesen – ein Wunsch der schließlich nach vielen Gesprächen und langwierigen Verhandlungen auf Beschluss des Stadtrats und der evangelischen Kirche umgesetzt werden konnte.
„Diese ‚grüne Insel‘ ist seit dem 16. Jahrhundert eine ganz besonderer Platz, an dem man innehalten und Kraft schöpfen kann“, so der Bürgermeister, der sich herzlich bei der evangelischen Kirchengemeinde, dem neuen Träger, für die Realisierung des Projekts bedankte. Ebenso wie bei den Lauferinnen und Laufern, dank deren Patenschaften zusätzliche Bäume gepflanzt, Wege angelegt und aufgestellt werden konnten.
Inzwischen haben auch die ersten Beisetzungen auf dem Friedhof stattgefunden.



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