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13.04.2017

EMUGE FRANKEN und die Stadt Lauf engagieren sich gemeinsam für den Hochwasserschutz

Wehrklappe am „Stauweiher“ wurde mit einer mechanischen Sicherung nachgerüstet


Gemeinsam für mehr Hochwasserschutz am Bitterbach: Benedikt Bisping, Helmut Glimpel, Gerhard Knienieder, Bernhard Hammerlindl, Rüdiger Watzke und Thomas Brosi (von rechts nach links) Foto: Müller

Gemeinsam für mehr Hochwasserschutz am Bitterbach: Benedikt Bisping, Helmut Glimpel, Gerhard Knienieder, Bernhard Hammerlindl, Rüdiger Watzke und Thomas Brosi (von rechts nach links) Foto: Müller

Die Wehrklappe am Hochwasserrückhaltebecken Stauweiher/Eschenauer Straße ist mit einer mechanischen Sicherung nachgerüstet worden. Mit dieser Maßnahme investieren das Unternehmen EMUGE FRANKEN und die Stadt Lauf in einen verbesserten Hochwasserschutz für das Betriebsgelände des Präzisionswerkzeugherstellers.

Im Jahr 2006 wurde das alte Naturbad mit einer Staumauer und einer hydraulisch betriebenen Wehrklappe zum Hochwasserrückhaltebecken „Stauweiher“ umgebaut. Thomas Brosi, Leiter der städtischen Kläranlage, hat das Projekt, das Teil des Hochwasserschutzkonzepts der Lauf ist, von Anfang an begleitet: „Im Hubzylinder der Wehrklappe sind Senkbremsen eingebaut, die bei Leckagen an den Hydraulikschläuchen ein schnelles Absenken der Wehrklappe verhindern. Der Hydraulikkreislauf wird außerdem mit einem Druckschalter überwacht, sodass auch ein Druckabfall im System erkannt und als Störungsmeldung übertragen wird,“ erläuterte er die bereits vorhandenen Sicherheitseinrichtungen der Anlage beim Ortstermin mit Helmut Glimpel, Gerhard Knienieder und Rüdiger Watzke von EMUGE FRANKEN, Bürgermeister Benedikt Bisping und Bernhard Hammerlindl, dem stellvertretenden Leiter des städtischen Bauamts. „Ein weiterer Sicherheitsaspekt ist nun auch die Bolzenzahnstange mit mechanischer Verriegelung“, so Brosi.

Die Nachrüstung der Wehrklappe hatte Helmut Glimpel, EMUGE-Seniorchef und Träger der Goldenen Bürgermedaille der Stadt Lauf, angeregt, „um die Anlagensicherheit zu erhöhen.“ Etwa 50.000 Euro beträgt der Gesamtaufwand einschließlich der elektronischen Anbindung. Die Kosten hierfür übernimmt fast vollständig das Unternehmen; einen kleinen Teil finanziert die Stadt Lauf. Dank der engen Zusammenarbeit habe man eine gute Lösung zum Schutz vor Hochwasser gefunden – darüber sind sich Seniorchef Helmut Glimpel und Bürgermeister Benedikt Bisping einig.



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