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11.04.2017

Energiewende in Lauf: Alle Schulen nun mit Solaranlage

Photovoltaikanlage auf dem Dach der Rudolfshofer Grundschule wurde offiziell in Betrieb genommen


Energiewende in Lauf - Alle Schulen nun mit Solaranlage

Der Geschäftsführer der Städtischen Werke Lauf, Jürgen Ferfers, Alexandra Hintermaier, Leiterin des Fachbereichs Kinder, Bildung und Soziales, Markus Koller von der Firma Energie Concept, Bürgermeister Benedikt Bisping und Konrektorin Monika de Jesus-Hauber sahen sich gemeinsam mit dem Leiter des Fachgebiets Hochbau / Umwelt, Richard Knauer, und dem städtischen Klimaschutzbeauftragten Stefan Lindner (von links nach rechts) die neue Anlage an (Foto: Henschke)

Mit einer neuen Photovoltaikanlage auf dem Dach der Rudolfshofer Grundschule haben nun alle Laufer Schulen eine Solaranlage. Auf einer Gesamtfläche von ca. 60 m² produzieren nun Photovoltaikmodule made in Germany mit einer Leistung von 9,88 Kilowatt Peak erneuerbaren Strom. Einen Großteil davon nutzt man in der Schule, der Rest wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist und entsprechend vergütet.

„Wir setzen die Energiewende in der Pegnitzstadt weiterhin konsequent um“, betonte Bürgermeister Benedikt Bisping beim Besichtigungstermin mit Konrektorin Monika de Jesus-Hauber und den Verantwortlichen aus dem Rathaus. So sei man dem selbstgesteckten Ziel, bis zum Jahr 2030 komplett auf eine CO2-neutrale Energieversorgung umzustellen, wieder einen Schritt näher gekommen.

Gute und sinnvolle Investition

Rund 9500 Kilowattstunden Strom kann die neue Anlage produzieren, in die die Stadt Lauf 17.000 Euro investiert hat – „ein gutes und sinnvolles Projekt“, das sich rechnen werde, wie der Geschäftsführer der Städtischen Werke Lauf, Jürgen Ferfers, und Markus Koller von der ausführenden Firma Energie Concept, die ebenfalls vor Ort waren, prognostizieren. Das belegt auch ein Vergleich der Stromkosten, den der städtische Klimaschutzbeauftragte Stefan Lindner anstellte. So müssen derzeit im Einkauf pro Kilowattstunde 20 Cent bezahlt werden, wohingegen die Kilowattstunde bei selbstproduziertem Strom lediglich mit 9 Cent zu Buche schlägt, allerdings 12,31 Cent im Verkauf bringt.

Im Rahmen von Umbau- und Renovierungsmaßnahmen habe man bereits mehrere städtische Gebäude energetisch umgerüstet, wie der Leiter des Fachgebiets Hochbau / Umwelt, Richard Knauer, ergänzte. Mittlerweile verfügten neben allen städtischen Schulen auch die Kindertagesstätten in der Kunigundenstraße und dem Schönberger Weg über Photovoltaikanlagen und für die Tagesstätten-Neubauprojekte Brücke West und Schönberg plane man mit der umweltfreundlichen Technik.



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