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20. - 21. Jul 2012 Willibald-Pirckheimer-Gesellschaft tagt im Welserschloss
An den bedeutenden Nürnberger Humanisten Willibald Pirckheimer (1470-1530) erinnert in Lauf nicht nur eine Straße im Stadtteil rechts der Pegnitz; er hielt sich auch gerne bei seiner Schwester Juliane und deren Ehemann, dem Neunhofer Grund- und Gerichtsherrn Martin III. Geuder, auf dessen Schloss auf und genoss das ländliche Leben, das er in einem vielbeachteten lateinischen Brief aus dem Jahr 1521 ausführlich beschrieben hat. Den Spuren Pirckheimers folgt nun die nach ihm benannte Willibald-Pirckheimer-Gesellschaft, die sich auf Einladung der Freiherrlich von Welserschen Familienstiftung und in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Lauf zu ihrer diesjährigen Jahrestagung im Neunhofer Hauptschloss versammelt. Die Gesellschaft widmet sich der Erforschung von Renaissance und Humanismus und möchte die literarischen Strömungen dieser Epoche für die Gegenwart erschließen. Vorträge zum Thema "Willibald Pirckheimer und sein Umfeld" Nach einem Besuch der laufenden Dürer-Ausstellung in Nürnberg – Pirckheimer war ein enger Freund des Malers – beginnt die Tagung am Freitag, 20.7., um 19.00 Uhr mit einem ortsgeschichtlichen Spaziergang auf den Spuren Pirckheimers in Neunhof. Um 20.00 Uhr wird die Reihe der Vorträge im Steinsaal des Hauptschlosses, Welserplatz 1, eröffnet. Prof. Dr. Niklas Holzberg aus München spricht über die in der Stadtbibliothek Nürnberg verwahrten Pirckheimerpapiere. Am Samstag, 21.7., von 8.30 Uhr bis gegen 17.00 Uhr (mit Pausen) beleuchten sieben weitere Referenten das Thema: „Willibald Pirckheimer und sein Umfeld“. Sämtliche Vorträge sind öffentlich.
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