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Laufer Hochwasserschutz: Durchstich trotz Winter gelungen

 

 




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Laufer Hochwasserschutz: Durchstich trotz Winter gelungen

Die derzeit größte Tiefbaumaßnahme der Stadt für den Hochwasserschutz lässt sich auch vom Winter nicht bremsen. So laufen seit Oktober am Ortseingang von Lauf
die Bauarbeiten für einen Durchlass unter der B 14.

Wie bereits berichtet, erfolgte der Tunnelbau in zwei Abschnitten unterhalb der Straßenbauten der Anbindung an die B14 im Westen der Stadt. Auf halber Länge der Strecke wurden im letzten Herbst ein Startschacht und auf der Einlaufseite des Bitterbachs bei der Firma Reifen Lorenz ein Zielschacht errichtet. Vom Startschacht in der Mitte wurden dann die Rohre mit einem Durchmesser von 3 Metern Richtung Norden gepresst. Vor Kurzem gelang der Durchstich, der reine Tunnelbau ist somit abgeschlossen.

Arbeit im Schichtbetrieb

Seit Anfang Februar war rund um die Uhr im Schichtbetrieb gearbeitet worden. Die Rohre wurden mit einer durchschnittlichen Tagesleistung von ca. zehn Metern Richtung Pegnitz voran getrieben, so dass die Arbeiter bereits nach einer Woche den 66 Meter entfernt liegenden „Zielschacht Süd“ erreichten.

Der fertige Tunnel hat insgesamt eine Länge von160 Metern und einen Innendurchmesser von 3 Metern. Durch diese kann in Kürze der wegen des sogenannten Klimafaktors von 15% erhöhte 100-jährliche Hochwasserabfluss des Bitterbachs schadlos zur Pegnitz abgeleitet werden. Dies sind nach den aufwändigen Berechnungen, die das Wasserwirtschaftsamt Nürnberg und das Ingenieurbüro Miller angestellt haben, rund 30.000 Liter pro Sekunde. Die benachbarte Bebauung wird somit zuverlässig vor Hochwasser des Bitterbachs geschützt.

Derzeit teuerste Baumaßnahme der Stadt Lauf

Beim Tunnelbau handelt sich um die derzeit technisch hochwertigste und auch teuerste Baumaßnahme der Stadt Lauf. Die Kosten für den aktuellen Abschnitt zur Hochwasserfreilegung am Unterlauf des Bitterbachs, zu dem auch der neue Durchlass gehört, belaufen sich auf rd. 1,8 Millionen Euro. Die Pressung hat darin mit rund 1,5 Millionen Euro den größten Anteil.

Die Stadt konnte sich für die Gesamtkosten dieses Teilabschnitts erfolgreich um Mittel des Konjunkturpaketes bewerben.

 

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