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Zukunft in Lauf aktiv mit gestalten
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Zukunftswerkstatt brachte eine Fülle von Projektideen und ersten Ergebnissen zum Thema Stadtentwicklung Rund 60 Interessierte waren zu der zweitägigen Veranstaltung in die Bertleinschule gekommen, um in verschiedenen Arbeitsgruppen Zukunftskonzepte für die Themenbereiche „Soziales, Bildung und Kultur“, „Städtebau und Verkehr“, „Wirtschaft, Handel, Gewerbe und Tourismus“ sowie „Natur, Umwelt und Naherholung“ zu entwickeln. Zunächst stand jedoch eine umfangreiche Bestandsaufnahme und Analyse der Entwicklungspotentiale des Standorts Lauf auf dem Programm. Etablierung der „Marke Lauf“ Lauf müsse sich, so der Tenor, als eigene Marke etablieren; schließlich sei es nicht nur als moderner Industriestandort und deutsches Zentrum der technischen Keramik international bekannt, sondern habe beispielsweise mit dem Wenzelschloss, der Altstadt und dem Industriemuseum auch historisch einiges zu bieten. Zudem wolle man ortsansässige Handwerksbetriebe, den Einzelhandel und das Dienstleistungsgewerbe in der Pegnitzstadt stärken. Auch im Bereich „Soziales, Bildung und Kultur“ sahen die Mitglieder der Arbeitsgruppen Potential. So gebe es zwar eine Fülle von Angeboten; die Kommunikation der verschiedenen Einrichtungen, Organisationen, und Vereine untereinander sei aber durchaus noch ausbaubar. Zum Abschluss des ersten Tages stellten die Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse im Rahmen kurzer Sketche vor. Dabei erntete die AG Natur und Umwelt mit ihrer „Wüste am Kunigundenberg“ ebenso Lacher wie der „Patient Lauf“ und der bedauernswerte Stadtführer der AG Wirtschaft und Tourismus, der seiner Reisegruppe wenig Sehenswertes präsentieren konnte. Visionen und konkrete Projektideen Die Auswertung der Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen stand am zweiten Tag der Zukunftswerkstatt im Mittelpunkt. Vor allem zum Thema „Alleinstellungsmerkmale“ entwickelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Vielzahl von Visionen und auch von konkreten Projektideen. Hierbei reichte das Spektrum von einem Wappenmuseum über ein interkulturelles Begegnungszentrum und die ökologische Musterstadt Lauf bis hin zum verkehrsberuhigten Marktplatz als lebendiges Stadtzentrum. Und schon in den nächsten Wochen und Monaten soll eine Reihe von Projekten angegangen und bearbeitet werden. So möchte die Arbeitsgruppe Städtebau und Verkehr dazu beitragen, dass der Untere Marktplatz zur Fußgängerzone wird. Die Akteure aus dem Bereich Wirtschaft möchten einen Wirtschaftscampus entwickeln, der Funktionen eines Gründerzentrums übernehmen soll. Die AG Soziales, Bildung und Kultur setzt sich dafür ein, dass in einem „Info-Punkt“ als zentraler Anlaufstelle alle Angebote, Veranstaltungen, Kurse etc. in Lauf gesammelt werden. Die zuständigen Planer aus Nürnberg und Bamberg, die die Teilnehmer der Zukunftswerkstatt in den zwei Tagen als Moderatoren begleiteten, wollen sich gemeinsam mit den Arbeitsgruppen im März dieses Jahres erneut an einen Tisch setzen, um an den ausgewählten Projektideen weiterzuarbeiten. Eine Übersicht der in der Zukunftswerkstatt erarbeiteten Projektideen und Visionen finden Sie im unten stehenden Download. |
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